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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 29.04.2022 - 17.15 Uhr

Eurozone: Teure Energie treibt Inflation auf Rekordhoch von 7,5 Prozent

LUXEMBURG - In der Eurozone haben die Verbraucherpreise ihren Höhenflug fortgesetzt. Sie erreichten im April, angetrieben von hohen Energiekosten, ein Rekordhoch. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 7,5 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten einen Anstieg in dieser Größenordnung erwartet.

ROUNDUP: Deutsche Wirtschaft startet mit leichtem Plus in ein schwieriges Jahr

WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft ist trotz der erneuten Corona-Welle und ersten Folgen des Ukraine-Krieges zu Jahresbeginn leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Zeitraum Januar bis Ende März 2022 im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag anhand einer ersten Schätzung mitteilte.

ROUNDUP 2: Politik und Experten gegen Industrie-Vorrang bei Gasversorgung

BERLIN - Eon <DE000ENAG999>-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley ist mit seiner Forderung, beim Notfallplan für die Gasversorgung über eine "umgedrehte" Reihenfolge nachzudenken, weitestgehend auf Ablehnung gestoßen. Die gesamte Volkswirtschaft und damit auch die Einkommen der Menschen hingen daran, dass die Industrie arbeitsfähig bleibe, hatte Kley im "Manager Magazin" gesagt. Die Politik sollte deshalb erwägen, erst bei Privaten und dann bei der Industrie abzuschalten. "Wobei natürlich lebensnotwendige Infrastruktur wie Krankenhäuser weiterhin davon auszunehmen sind."

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich im April deutlich auf

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April nicht ganz so stark verbessert wie erwartet. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg zum Vormonat um 5,8 Punkte auf 65,2 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Umfragerunde mitteilte. Das Ergebnis der ersten Erhebung wurde damit leicht nach unten revidiert. Ursprünglich war ein Wert von 65,7 Punkten gemeldet worden.

USA: Konsumausgaben steigen deutlich - Inflation zieht weiter an

WASHINGTON - Die Ausgaben der US-Verbraucher sind im März deutlich gestiegen. Die Konsumausgaben legten gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um lediglich 0,6 Prozent gerechnet. In diesem Umfang waren die Ausgaben im Vormonat gestiegen. Die Einkommen der privaten Haushalte stiegen im März um 0,5 Prozent. Das lag leicht über den Erwartungen, allerdings unter der Entwicklung im Vormonat.

USA: Arbeitskosten steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten im Winter stärker als erwartet gestiegen. Der entsprechende Index legte im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,4 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt für die Monate Januar bis März mit einem Anstieg um 1,1 Prozent gerechnet. Im Schlussquartal 2021 hatte der Zuwachs bei 1,0 Prozent gelegen.

ROUNDUP 2: Lindner will im Herbst Vorschlag für Steuerentlastung machen

BERLIN - Bundesfinanzminister Christian Lindner hat angesichts der hohen Inflation erneut einen Vorschlag für eine Entlastung von Beschäftigten angekündigt. Der FDP-Vorsitzende sagte der "Bild" (Freitag), der Staat dürfe sich nicht "an Gehaltserhöhungen bereichern", die nur den Preisanstieg ausgleichen. "Deshalb werde ich im Herbst einen fairen Vorschlag machen, wie wir diese kalte Progression bekämpfen." Dann habe er "mehr Klarheit über die Entwicklung". Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte am Freitag in der Bundespressekonferenz, zu Details könne er noch nichts sagen.

Russische Notenbank senkt Leitzins stärker als erwartet

MOSKAU - Die russische Notenbank hat ihre Geldpolitik trotz der anhaltenden Sanktionen gegen Russland stärker als erwartet gelockert. Der Leitzins werde um 3,0 Prozentpunkte auf 14,0 Prozent reduziert, teilte die Zentralbank am Freitag in Moskau mit. Volkswirte hatten mit einer Zinssenkung auf 15,0 Prozent gerechnet. Die Notenbank stellte weitere Zinssenkungen in diesem Jahr in Aussicht. Bereits im März hatte sie den Leitzins um 2,0 Prozentpunkte reduziert.

ROUNDUP/ Vollbremsung in Spaniens Wirtschaft: Nur noch 0,3 Prozent Wachstum

MADRID - Die hohe Inflation hat das Wirtschaftswachstum in Spanien im ersten Quartal des Jahres fast auf Null abgebremst. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März nur noch um 0,3 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal, teilte das Nationale Statistikamt INE am Freitag mit. Die Regierung senkte ihre Wachstumsprognose für 2022 am Freitag wegen der durch den russischen Krieg gegen die Ukraine ausgelösten Unsicherheiten drastisch von 7 auf 4,3 Prozent, wie Wirtschaftsministerin Nadia Calviño mitteilte.

Italien: Hohe Inflation geht leicht zurück

ROM - Die hohe Teuerung in Italien hat sich zuletzt etwas abgeschwächt. Die nach europäischer Methode berechneten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,6 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. Im Vormonat hatte die Rate 6,8 Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt aber mit einer noch etwas deutlicheren Abschwächung auf 6,5 Prozent gerechnet.

Eurozone: Wirtschaftswachstum schwächt sich etwas ab

LUXEMBURG - Die Wirtschaft der Eurozone ist im Winter wie erwartet verhalten gewachsen. Im ersten Quartal ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent gestiegen, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten dies erwartet. Im Schlussquartal 2021 hatte das Wachstum noch bei 0,3 Prozent gelegen.

Eurozone: Geldmenge wächst langsamer

FRANKFURT - In der Eurozone hat sich das Wachstum der Geldmenge abgeschwächt. Die breit gefasste Geldmenge M3 erhöhte sich im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,3 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte. So schwach war das Wachstum der Geldmenge seit Februar 2020 nicht mehr. Analysten hatten eine Wachstumsrate von 6,2 Prozent erwartet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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