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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.09.2023 - 17.00 Uhr

USA: Auftragseingang für langlebige Güter legt überraschend zu

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im August unerwartet gestiegen. Im Monatsvergleich hätten die Bestellungen um 0,2 Prozent zugelegt, teilte das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington nach einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten hingegen einen weiteren Auftragsdämpfer erwartet und im Schnitt mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Juli waren die Aufträge noch um 5,6 Prozent gesunken.

ROUNDUP: Schnelles Internet - EU-Kommission sieht Nachholbedarf in Deutschland

BRÜSSEL - Deutschland muss aus Sicht der EU-Kommission beim Ausbau der digitalen Infrastruktur mehr tun. Der reine Glasfaser-Anteil beim Festnetz liegt in der Bundesrepublik mit 19 Prozent wesentlich niedriger als im EU-Schnitt (56 Prozent), wie aus einem am Mittwoch vorgestellten Bericht der Brüsseler Behörde zum Stand der digitalen Transformation in Europa hervorgeht. Deutschland sollte seine Anstrengungen in Sachen "Glasfaser in die Gebäude" verstärken, betonen die Autoren. "Es ist wichtig, dass Deutschland Hindernisse beseitigt und Investitionen in Hochleistungsnetzwerke verstärkt."

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ROUNDUP 2: Solarstrom-Förderprogramm für E-Autos ausgeschöpft - Neue Chance 2024

BERLIN - Das neue Förderprogramm für das Laden von Elektroautos mit Solarstrom ist wegen eines Ansturms von Interessenten nach weniger als 24 Stunden ausgeschöpft. Anträge konnten am Mittwoch nicht mehr gestellt werden. Die vom Bundesverkehrsministerium gewährten 300 Millionen Euro für dieses Jahr seien aufgrund der hohen Nachfrage ausgeschöpft, teilte die staatliche Förderbank KfW in der Nacht zum Mittwoch mit. Insgesamt bewilligte die KfW rund 33 000 Anträge. Wer dieses Mal nicht zum Zuge gekommen ist, kann auf das kommende Jahr hoffen.

Umfrage: Ein Viertel der Bundesbürger hat mehr Schulden

FRANKFURT - Die Schulden vieler Menschen in Deutschland sind einer Umfrage zufolge gewachsen. Bei einer Yougov-Umfrage im Auftrag des schwedischen Fintechs Anyfin gaben 25 Prozent der gut 1000 Befragten an, dass die Höhe ihrer Schulden in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen sei. Einem Viertel der Befragten fällt es demnach wie schon bei der Umfrage ein Jahr zuvor schwer, über die Runden zu kommen, weil die Ausgaben regelmäßig die Einnahmen übersteigen würden.

Lindner: Deutschland hat fiskalische Trendwende geschafft

BERLIN - Finanzminister Christian Lindner (FDP) sieht nach Jahren mit neuen Schulden eine Trendwende bei den Staatsfinanzen. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung werde bereits in diesem Jahr wieder unter drei Prozent liegen, sagte der FDP-Politiker am Mittwoch im Bundestag. "In diesem Jahr sinkt bereits die Staatsschuldenquote, und zwar unter Berücksichtigung des Kernhaushalts wie aller Sondervermögen", betonte er. In wenigen Jahren sei das Vorkrisenniveau wieder erreicht. "Die fiskalische Trendwende ist trotz Rekordinvestitionen gelungen", sagte Lindner.

China kritisiert US-Sanktionen gegen Unternehmen aus Xinjiang

PEKING - China hat die USA nach weiteren Sanktionen gegen chinesische Unternehmen wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen gewarnt, sich aus innerchinesischen Belangen herauszuhalten. "Wir fordern die Vereinigten Staaten auf, sofort damit aufzuhören, China übel nachzureden und zu verleumden, und sich in innere Angelegenheiten Chinas unter dem Deckmantel der Menschenrechte einzumischen", sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin am Mittwoch in Peking. Am Vortag hatten mehrere US-Behörden ihren Hinweis für Unternehmen mit Blick auf Zwangsarbeit in Firmen aus Xinjiang erneuert.

EZB-Vertreter sehen Zinsgipfel nicht unbedingt erreicht

FRANKFURT - Vertreter der Europäischen Zentralbank schließen eine weitere Zinserhöhung im Kampf gegen die Inflation nicht aus. Man könne "nicht unbedingt" sagen, dass die jüngste Phase der Leitzinserhöhungen ihren Höhepunkt erreicht habe, sagte EZB-Direktor Frank Elderson in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Market News International. Es gebe viele Unsicherheiten. Daher seien Zinsentscheidungen von Konjunkturdaten abhängig.

Drohender 'Shutdown' in den USA: Senat legt Kompromiss vor

WASHINGTON - Wenige Tage vor einer drohenden Stilllegung der Regierungsgeschäfte in den USA hat der Senat im Haushaltsstreit einen Kompromiss vorgeschlagen. Wie US-Medien berichteten, votierten die Senatoren am Dienstagabend (Ortszeit) parteiübergreifend mit 77 zu 19 Stimmen für den Entwurf eines kurzfristigen Übergangshaushalts. Dieser würde die Finanzierung der Bundesbehörden zumindest bis zum 17. November garantieren und somit den bereits an diesem Wochenende drohenden "Shutdown" abwenden.

Eurozone: Geldmenge geht zurück - Konjunkturindikator M1 schrumpft zweistellig

FRANKFURT - Die trübe Konjunktur im Euroraum lastet auf der Entwicklung der Geldmenge. Die breit gefasste Geldmenge M3 sank im August zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Erst im Vormonat war M3 das erste Mal seit dem Jahr 2010 gefallen. Bankanalysten hatten aktuell mit einem etwas geringeren Rückgang gerechnet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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