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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 26.03.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 6 Min.

ROUNDUP/Ifo: Deutsche Wirtschaft startet zuversichtlich in den Frühling

MÜNCHEN - In Deutschland hat sich die Stimmung in den Unternehmen im März trotz Corona-Maßnahmen stark verbessert. Der Ifo-Geschäftslimaindex sei auf 96,6 Punkte gestiegen, nach 92,7 Zählern im Februar, teilten die Wirtschaftsforscher vom Ifo-Institut am Freitag in München mit. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer stieg damit den zweiten Monat in Folge und erreichte den höchsten Wert seit Juni 2019.

RKI: Wachsende Gefahr durch dritte Pandemiewelle

BERLIN - Das Robert Koch-Institut hat vor einer gefährlichen dritten Welle in der Pandemie gewarnt und um einen Reiseverzicht zu Ostern gebeten. "Es gibt sehr deutliche Signale, dass diese Welle noch schlimmer werden kann als die ersten beiden Wellen", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass wieder mehr Menschen schwer erkranken, dass Kliniken überlastet und dass viele Menschen auch sterben werden."

ROUNDUP 2: Unternehmen fürchten Folgen eines längeren Suezkanal-Staus

KAIRO - Das riesige Schiff rührt sich noch immer nicht. Trotz tagelanger Arbeit ist es Schleppern bislang nicht gelungen, den festsitzenden Frachter im Suezkanal freizulegen. Ein Baggerschiff hat inzwischen 17 000 Kubikmeter Sand um den Bug der "Ever Given" weggesaugt, wie die Suezkanal-Behörde am Freitag mitteilte. Am Dienstag war der 400 Meter lange Frachter, der unter der Flagge Panamas fährt, in einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt auf Grund gelaufen.

ROUNDUP 2: Mehrere Tornados wüten im Süden der USA - mindestens sechs Tote

BIRMINGHAM - Im Süden der USA hat eine Reihe von Tornados eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und mindestens sechs Menschen das Leben gekostet. Im stark betroffenen Bezirk Calhoun im Bundesstaat Alabama seien zudem mehrere Menschen verletzt und mehrere Häuser beschädigt worden, sagte Sheriff Matthew Wade am Donnerstagabend (Ortszeit) dem Sender CNN, ohne genaue Zahlen zu nennen. Allein in Alabama seien am Donnerstag mehr als ein Dutzend Tornados gemeldet worden, jeweils ein weiterer in den benachbarten Bundesstaaten Mississippi und Georgia, berichtete der Sender unter Berufung auf den Nationalen Wetterdienst.

ROUNDUP: Frankreich wird Hochinzidenzgebiet - Tirol, Tschechien zurückgestuft

BERLIN - Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Frankreich ab Sonntag als Hochinzidenzgebiet mit Testpflicht bei der Einreise ein. Das österreichische Bundesland Tirol sowie Tschechien und die Slowakei werden gleichzeitig von der Liste der Virusvariantengebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Damit wird ein wesentlicher Teil der Einreisebeschränkungen für diese Länder und Regionen aufgehoben.

ROUNDUP 2/Zu wenig: Gericht hält Corona-Zuschuss für verfassungswidrig

KARLSRUHE - Der von der Bundesregierung geplante Corona-Zuschuss von 150 Euro für Empfänger von Grundsicherung ist aus Sicht des Sozialgerichts Karlsruhe zu gering und verfassungswidrig. Den Zuschuss sollen Erwachsene bekommen, die im Mai 2021 einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld haben. Das Existenzminimum von Arbeitsuchenden für Januar bis April dürfe nicht erst im Mai gedeckt werden. Auch seien Anforderungen an das Verfahren zur Ermittlung der Höhe existenzsichernder Leistungen nicht erfüllt worden, rügte das Gericht in einer Mitteilung vom Freitag. Nötig sei eine Erhöhung des Regelsatzes um etwa 100 Euro für jeden Pandemiemonat.

ROUNDUP/Das 'Jahrhundertereignis' der Bafin: Umstrittene Rolle bei Wirecard

BERLIN - Mit immer wieder kippender Stimme zeichnet eine der Schlüssel-Zeuginnen bei der Aufklärung des Milliarden-Bilanzskandals Wirecard <DE0007472060> ein chaotisches Bild. Das einer Chefin, die die wichtigen, folgenschweren Gespräche ihren Mitarbeitern überlässt - obwohl es, wie Politiker immer wieder betonen, um ein "Jahrhundertereignis" geht. Das Bild einer Aufseherin, die der Staatsanwaltschaft spektakuläre Vorwürfe blind abnimmt, die Bedenken der Bundesbank zur Seite wischt - und die vom Finanzministerium an einer langen Leine gehalten wird. Bis heute, auch im Nachhinein, sehe sie nicht, warum ihr Handeln im Fall Wirecard ein schwerer Fehler gewesen sein solle, sagt die Vizepräsidentin der Bafin, Elisabeth Roegele, am Freitag im Bundestag. Schon in wenigen Wochen muss sie ihren Posten räumen.

ROUNDUP 2: Biontech/Pfizer prüfen Corona-Impfstoff an jüngeren Kindern

MAINZ - Biontech <US09075V1026> und Pfizer <US7170811035> haben mit Studien zu Wirkung und Sicherheit ihres Corona-Impfstoffs bei Kindern bis einschließlich elf Jahren begonnen. Bisher ist das Vakzin, das das Mainzer Unternehmen zusammen mit dem US-Hersteller entwickelt hat, für Jugendliche ab 16 Jahren bedingt zugelassen. Studien für die Altersgruppe 12 bis 16 laufen bereits. Nun werden auch Kinder ab sechs Monaten in die Studien einbezogen, wie eine Biontech-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur berichtete.

USA: Konsumklima der Uni Michigan steigt auf Einjahreshoch

MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im März deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht. Die von der Universität Michigan erhobene Verbraucherstimmung stieg gegenüber dem Vormonat um 8,1 Punkte auf 84,9 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Erhebung mitteilte. Eine erste Schätzung wurde um 1,9 Punkte angehoben. Analysten hatten mit 83,6 Punkten gerechnet.

GESAMT-ROUNDUP/EU-Gipfel: Mehr Tempo beim Impfen und Anreize für Türkei

BRÜSSEL - Die EU-Staaten wollen endlich mehr Tempo beim Impfen gegen das Coronavirus. Und in den nächsten drei Monaten soll nun tatsächlich viel mehr Impfstoff geliefert werden. "Endlich kommen die Impfungen stetig voran", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem Videogipfel am Donnerstag. Doch stritten die Staats- und Regierungschefs auch stundenlang über die Verteilung des knappen Impfstoffs auf die Mitgliedsländer - noch ohne wirkliche Lösung.

USA: Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte sinken

WASHINGTON - In den USA haben sich die Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte im Februar schwach entwickelt. Die Einkommen sanken gegenüber dem Vormonat um 7,1 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Die Konsumausgaben gingen um 1,0 Prozent zurück. Analysten hatten mit den Entwicklungen in etwa gerechnet.

ROUNDUP: Streit um Xinjiang: China verhängt Sanktionen gegen Briten

PEKING - Als Antwort auf einen ähnlichen Schritt Londons hat China neun britische Individuen und Organisationen mit Sanktionen belegt. Sie hätten "böswillig Lügen und Desinformationen verbreitet", teilte Chinas Außenministerium am Freitag mit.

Italien: Unternehmen zuversichtlicher - Verbraucher pessimistischer

ROM - Die Stimmung in italienischen Unternehmen hat sich im März verbessert, die Verbraucher waren hingegen weniger zuversichtlich. Die Unternehmensstimmung stieg nach Angaben des Statistikamts Istat vom Freitag von 93,3 Punkten im Vormonat auf 93,9 Zähler. Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich ebenfalls, nämlich von 99,5 auf 101,2 Punkte. Analysten hatten mit einer Stagnation gerechnet.

Spaniens Wirtschaft kann sich überraschend nicht weiter erholen

MADRID - Spaniens Wirtschaft ist Ende des vergangenen Jahres überraschend nicht weiter gewachsen. Nach einer starken Erholung in den Sommermonaten habe die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone im vierten Quartal 2020 auf der Stelle getreten, teilte das nationale Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde die erste Erhebung von Ende Januar überraschend nach unten revidiert. In der ersten Schätzung hatte das Statistikamt für die Monate Oktober bis Dezember noch ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent gemeldet. Analysten waren von einer Bestätigung der ersten Erhebung ausgegangen.

Britischer Einzelhandel erholt sich etwas vom jüngsten Einbruch

LONDON - Der britische Einzelhandel hat sich im Februar ein Stück weit vom Einbruch zum Jahresbeginn erholen können. Die Umsätze seien im Monatsvergleich um 2,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag mit. Analysten hatten diesen Zuwachs erwartet. Im Januar waren die Erlöse noch wegen Beschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie um 8,2 Prozent eingebrochen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.