Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    38.102,44
    -712,12 (-1,83%)
     
  • Dow Jones 30

    38.778,10
    +188,94 (+0,49%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.902,80
    -68,99 (-0,11%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.388,28
    +0,12 (+0,01%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.857,02
    +168,14 (+0,95%)
     
  • S&P 500

    5.473,23
    +41,63 (+0,77%)
     

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 23.08.2023 - 17.00 Uhr

Eurozone: Stimmung der Verbraucher trübt sich überraschend ein

BRÜSSEL - Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat sich im August überraschend verschlechtert. Der Indikator fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Punkt auf minus 16,0 Zähler, wie die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt einen erneuten Anstieg auf minus 14,5 Punkte erwartet.

Xi will schnelle Erweiterung der Brics-Gruppe

JOHANNESBURG - Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat sich für eine rasche Erweiterung der Brics-Gruppe wichtiger Schwellenländer ausgesprochen. Der Prozess zur Aufnahme weiterer Staaten in die "Brics-Familie" solle beschleunigt werden, sagte der chinesische Staats- und Parteichef am Mittwoch beim Gipfeltreffen von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika in Johannesburg. Die Brics-Gemeinschaft werde weiter wachsen und zu Frieden und Entwicklung in der Welt beitragen. Internationale Standards sollten von allen Ländern auf der Grundlage der Ziele und Prinzipien der UN-Charta geschrieben und aufrechterhalten werden, "anstatt von denen mit den stärksten Muskeln und der lautesten Stimme diktiert zu werden", so Xi Jinping weiter.

WERBUNG

USA: Neubauverkäufe steigen überraschend deutlich

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der verkauften Neubauten im Juli überraschend deutlich gestiegen. Es wurden 4,4 Prozent mehr neue Häuser verkauft als im Vormonat, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg um 0,9 Prozent erwartet. Im Juni waren sie noch um revidiert 2,8 Prozent gefallen (zunächst minus 2,5 Prozent).

Brasiliens Präsident Lula plädiert für gemeinsame Brics-Währung

JOHANNESBURG - Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat am Rande des Brics-Gipfeltreffens in Südafrika erneut für eine gemeinsame Währung der Staatengruppe geworben. "Die Dekarbonisierung unserer Volkswirtschaften muss Hand in Hand gehen mit menschenwürdigen Arbeitsplätzen, Industrialisierung, grüner Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen für alle. Durch die Neue Entwicklungsbank werden wir uns diesen Herausforderungen stellen. Die Schaffung einer Währung für Transaktionen zwischen den Brics-Ländern verringert unsere Anfälligkeit", schrieb der Staatschef am Mittwoch auf der Plattform X, die früher als Twitter bekannt war.

Zahl der Minijobber steigt wieder

BOCHUM Die Zahl der Minijobberinnen und Minijobber steigt nach der Corona-Flaute wieder. Ende Juni arbeiteten knapp 6,96 Millionen Menschen in Deutschland in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Quartalsbericht der Minijob-Zentrale hervorgeht. Das waren 3,3 Prozent oder 223 000 Personen mehr als noch Ende März. Zuwächse gab es sowohl im gewerblichen Bereich als auch bei der Beschäftigung in Privathaushalten.

Großbritannien: Unternehmensstimmung fällt auf Tief seit Januar 2021

LONDON - Die Stimmung in britischen Unternehmen hat sich im August überraschend deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global sank gegenüber dem Vormonat um 2,9 Punkte auf 47,9 Punkte, wie S&P am Mittwoch in London mitteilte. Dies ist der tiefste Stand seit Januar 2021. Der Rückgang war deutlich stärker als von Ökonomen erwartet. Sie hatten im Schnitt mit 50,4 Punkten gerechnet.

Eurozone: Unternehmensstimmung fällt auf Tief seit November 2020

LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im August spürbar eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel zum Vormonat um 1,6 Punkte auf 47,0 Zähler, wie S&P am Mittwoch in London nach einer ersten Umfragerunde mitteilte. Es ist der tiefste Stand seit November 2020.

Neugeschäft mit Wohnungskrediten in Deutschland weiter schwach - etwas Hoffnung

BERLIN/FRANKFURT - Trotz anhaltend schwacher Nachfrage nach Wohnimmobilienkrediten keimt beim Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) Hoffnung auf. "Die Summe aller zugesagten Wohn- und Gewerbeimmobiliendarlehen nahm nun das zweite Quartal in Folge leicht zu", erläuterte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt am Mittwoch. "Das lässt sich als Anzeichen dafür werten, dass die Talsohle im Immobilienfinanzierungsgeschäft erreicht sein könnte."

Ifo: Wettbewerbsfähigkeit im Maschinenbau sinkt auf Tiefstand

MÜNCHEN - Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Maschinenbauer hat sich einer Umfrage zufolge verschlechtert. Wie das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo am Mittwoch mitteilte, sank der entsprechende Umfragewert von minus 7,3 Punkten im April auf minus 14,3 Punkte. Das war der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung im Juli 1994. "Auf Absatzmärkten außerhalb der EU hat die Konkurrenz vor allem aus China für den deutschen Maschinenbau besonders zugenommen", sagte Ifo-Branchenexperte Nicolas Bunde.

ROUNDUP 2/Licht und Schatten: Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt

BERLIN - Die Wirtschaft sieht trotz Lichtblicken eine angespannte Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland. "Der Azubi-Mangel wird zum Fachkräftemangel", sagte Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), am Mittwoch in Berlin. Laut einer Umfrage kann fast jeder zweite Betrieb nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen - so viele wie nie zuvor.

Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl