Werbung
Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 26 Minuten
  • DAX

    18.014,59
    +12,57 (+0,07%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.855,40
    +16,26 (+0,34%)
     
  • Dow Jones 30

    38.589,16
    -57,94 (-0,15%)
     
  • Gold

    2.333,50
    -15,60 (-0,66%)
     
  • EUR/USD

    1,0717
    +0,0008 (+0,08%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.183,02
    -904,17 (-1,46%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.367,10
    -21,06 (-1,52%)
     
  • Öl (Brent)

    78,73
    +0,28 (+0,36%)
     
  • MDAX

    25.429,28
    -290,15 (-1,13%)
     
  • TecDAX

    3.324,47
    -28,79 (-0,86%)
     
  • SDAX

    14.432,21
    +65,15 (+0,45%)
     
  • Nikkei 225

    38.102,44
    -712,12 (-1,83%)
     
  • FTSE 100

    8.130,83
    -16,03 (-0,20%)
     
  • CAC 40

    7.517,99
    +14,72 (+0,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.688,88
    +21,28 (+0,12%)
     

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.05.2023 - 17.05 Uhr

ROUNDUP 3/Die Uhr tickt: Streit um Schuldenobergrenze in den USA spitzt sich zu

WASHINGTON - Im festgefahrenen Streit um eine Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA ist noch keine Einigung in Sicht. Für den späten Montagnachmittag (Ortszeit) stand ein weiteres Spitzentreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem Verhandlungsführer der oppositionellen Republikaner, Kevin McCarthy, auf dem Programm. Die Zeit drängt: Anfang Juni droht ein Zahlungsausfall der US-Regierung mit katastrophalen Folgen, falls sich Bidens Team bis dahin nicht mit den Republikanern im Kongress auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze verständigt.

ROUNDUP/Handelsstreit: Chinesische Behörden gegen Chips des US-Konzerns Micron

PEKING - Chinas Aufsichtsbehörden haben wegen angeblicher Sicherheitsrisiken vor dem Einsatz von Bauteilen des US-Chipherstellers Micron US5951121038 gewarnt. Die Produkte würden erhebliche Sicherheitsrisiken für die Lieferkette der kritischen Informationsinfrastruktur des Landes mit sich bringen, teilte die Behörde für Cybersicherheit der Volksrepublik am Sonntag mit.

WERBUNG

Eurozone: Stimmung der Verbraucher stagniert nahezu

BRÜSSEL - Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat im Mai nahezu unverändert auf niedrigem Niveau stagniert. Der Indikator legte im Vergleich zum Vormonat lediglich um 0,1 Punkte auf minus 17,4 Zähler zu, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg auf minus 16,8 Punkte erwartet.

ROUNDUP 2/Griechische Wahlen: Klare Verhältnisse, aber keine Regierung

ATHEN - Am Tag nach dem klaren Sieg der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND) bei der Parlamentswahl in Griechenland steht fest: Es wird Neuwahlen geben. Zwar erhielt Ministerpräsident und Wahlsieger Kyriakos Mitsotakis am Montagmittag von Staatspräsidentin Ekaterini Sakellaropoulou formal ein Sondierungsmandat zur Regierungsbildung, doch gleich während des Treffens, das vom Staatsfernsehen übertragen wurde, stellte er klar: "Es besteht keine Möglichkeit für eine Koalition. Ich werde das Mandat heute schon zurückgeben."

Viele Grundversorger senken Energietarife - Preise dennoch weiter hoch

BERLIN - Die sinkenden Preise an den Energiebörsen kommen nach einem Medienbericht auch bei den Strom- und Gaskunden der örtlichen Grundversorger an. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Montag) unter Berufung auf das Vergleichsportal Verivox berichtet, senken im Mai, Juni und Juli insgesamt 91 Strom- und 80 Gasfirmen ihre Tarife. Strom wird demnach im Schnitt um rund 14 Prozent günstiger, Gas um 23 Prozent. Grundversorger ist der Energieversorger, der in einem Netzgebiet die meisten Haushalte mit Strom und/oder Gas beliefert.

Neugeschäft mit Wohnungskrediten um fast die Hälfte eingebrochen

BERLIN - Die gestiegenen Zinsen belasten die Nachfrage nach Wohnimmobilienkrediten weiter schwer. Im ersten Quartal brach das Neugeschäft der im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zusammengeschlossenen Immobilienfinanzierer um 49,2 Prozent ein auf 16,3 Milliarden Euro. Vor einem Jahr hatte es mit gut 32 Milliarden Euro noch ein Rekordquartal gegeben, da viele Menschen in Erwartung steigender Zinsen noch schnell Wohnimmobilienkredite abschlossen.

Unternehmen fürchten Energiepreise und Fachkräftemangel

BERLIN - Unternehmen in Deutschland sehen hohe Energiepreise und den Mangel an Fachkräften aktuell als größte Risiken für ihr Geschäft. Während die Angst vor horrenden Strom- und Gaspreisen etwas abgenommen hat, rückt vor allem im Dienstleistungssektor die Personalsituation in den Fokus. Das geht aus einer am Montag vorgestellten Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervor. "Angesichts der Alterung der Gesellschaft wird der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften eine der wesentlichen strukturellen Herausforderungen für die Unternehmen in Zukunft bleiben", erklärte DIHK-Konjunkturexperte Ilja Nothnagel.

ROUNDUP: Ampel-Streit um Heizungsgesetz reißt nicht ab

BERLIN - Das geplante Heizungsgesetz sorgt in der Regierungskoalition weiter für Streit. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich kritisierte das aus seiner Sicht bremsende Verhalten des Koalitionspartners FDP: "Das bedauere ich, und das nervt mich auch", sagte er am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Es bringe stundenlange Diskussionen nicht nur zwischen den Fachabgeordneten mit sich, "sondern es nervt auch die Fraktionsspitzen".

ROUNDUP/Umfrage: Unternehmen bleiben bei Investitionen zurückhaltend

BERLIN - Die Lage für deutsche Unternehmen hat sich zuletzt etwas entspannt - doch nicht zuletzt der Fachkräftemangel bereitet vielen Firmen Sorge. Die Energiepreise seien auf hohem Niveau zurückgegangen und Lieferengpässe hätten sich an vielen Stellen aufgelöst oder zumindest deutlich verbessert, teilte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Montag mit. Dennoch bleiben die Unternehmen bei der Bewertung der eigenen wirtschaftlichen Situation und insbesondere bei ihren Geschäftserwartungen für die Zukunft skeptisch, wie aus der aktuellen DIHK-Konjunkturumfrage unter 21 000 Unternehmen hervorgeht.

Umfrage: Lichtblick im Handel mit Großbritannien, aber Brexit-Spuren

LONDON - Erstmals seit dem Brexit gibt es einen Lichtblick im deutsch-britischen Außenhandel. Ein Drittel aller Unternehmen erwarte 2023 Umsatzsteigerungen in Großbritannien, ergab eine Umfrage der Prüfgesellschaft KPMG und der britischen Handelskammer in Deutschland (BCCG), die der Deutschen Presse-Agentur in London vorlag. Für den mittelfristigen Blick über die kommenden fünf Jahre sind sogar knapp die Hälfte (48 Prozent) optimistisch. KPMG und BCCG sprachen von einer Trendwende.

Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/la