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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 16.05.2023 - 17.00 Uhr

ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen fallen stärker als erwartet

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten in Deutschland haben sich im Mai stärker als erwartet eingetrübt. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 14,8 Punkte auf minus 10,7 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf minus 5,0 Punkte gerechnet. Zum ersten Mal seit Dezember liegt der ZEW-Indikator wieder im negativen Bereich. Es war der dritte Rückgang in Folge.

USA: Industrieproduktion legt zu

WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion im April überraschenderweise gestiegen. Die Gesamtherstellung stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent, wie die US-Notenbank Fed am Dienstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten damit gerechnet, dass die Produktion - wie in den beiden Vormonaten - stagniert.

USA: NAHB-Immobilienindex steigt auf den höchsten Stand seit 10 Monaten

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im Mai überraschenderweise verbessert. Der NAHB-Hausmarktindex stieg um 5 Punkte auf 50 Punkte, wie die National Association of Home Builders (NAHB) am Dienstag in Washington mitteilte. Es ist bereits der fünfte Anstieg in Folge und der höchste Stand seit 10 Monaten. Bankvolkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

Brexit-Treiber Nigel Farage: 'Der Brexit ist gescheitert'

LONDON - Nigel Farage war einer der treibenden Politiker hinter dem britischen EU-Austritt - doch von dem Ergebnis zeigt er sich inzwischen bitter enttäuscht. "Der Brexit ist gescheitert", sagte der Rechtspopulist der BBC. Aus seiner Sicht würde es dem Land zwar auch in der EU nicht besser gehen. Allerdings habe das Vereinigte Königreich bisher wirtschaftlich nicht von dem historischen Schritt profitiert. Die Schuld dafür gab er der regierenden Konservativen Partei, die nicht geliefert habe, so der frühere Chef der Ukip-Partei.

USA: Einzelhandelsumsätze steigen weniger als erwartet

WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im April weniger als erwartet gestiegen. Die Erlöse legten im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,8 Prozent gerechnet. Es war der erste Anstieg nach zwei Rückgängen in Folge.

IWF: Deutsche Wirtschaft dürfte vorerst nur langsam wachsen

WASHINGTON - Die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft sind nach Einschätzung des Weltwährungsfonds gedämpft. Schärfere finanzielle Bedingungen und der Energiepreisschock infolge des Ukraine-Kriegs dürften das Wirtschaftswachstum in der kurzen Frist belasten, heißt es in einer Stellungnahme des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Dienstag. Das Dokument geht auf die sogenannten Artikel-IV-Konsultationen zurück, in denen der IWF die Wirtschafts- und Finanzlage seiner Mitgliedsländer bewertet.

Ifo: Deutsche Verteidigungsausgaben weit unter Nato-Versprechen

MÜNCHEN - Ungeachtet der Milliardenschulden für die Bundeswehr liegen die deutschen Verteidigungsausgaben nach Berechnungen des Ifo-Instituts nach wie vor weit unter dem 2014 in der Nato vereinbarten Ziel. In diesem Jahr wird die Bundesregierung demnach 64 Milliarden Euro für die Verteidigung ausgeben. Das wären 1,6 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung, und 17 Milliarden Euro weniger als die in der Nato vereinbarte Maßgabe von zwei Prozent, wie die Münchner Wirtschaftsforscher am Dienstag mitteilten.

Lindner sieht noch viel Diskussionsbedarf bei der EU-Bankenunion

BRÜSSEL - Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Bankenunion in der EU vorantreiben - sieht aber noch viel Gesprächsbedarf. "Wir sind absolut überzeugt davon, dass wir Fortschritte bei der Bankenunion brauchen", sagte der FDP-Politiker am Dienstag vor einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel. Der vorliegende Vorschlag der EU-Kommission sei so aber noch nicht zustimmungsfähig.

IEA: Russland setzt angekündigte Förderkürzung nur teilweise um

PARIS - Russland hat nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) die angekündigte Kürzung der Ölförderung nur teilweise umgesetzt. Im April habe die Fördermenge bei durchschnittlich etwa 9,6 Millionen Barrel pro Tag gelegen, heißt es in dem am Dienstag in Paris veröffentlichten Monatsbericht des Interessenverbands führender Industriestaaten. Damit sei die Ölproduktion nur 200 000 Barrel pro Tag niedriger gewesen als vor der Kürzung.

Eurozone: Wirtschaft nimmt etwas Fahrt auf

LUXEMBURG - In der Eurozone hat die Wirtschaft zu Beginn des Jahres etwas Fahrt aufgenommen. Im ersten Quartal habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um 0,1 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Erhebung wie von Analysten erwartet bestätigt.

Eurozone: Handelsbilanz erstmals seit September 2021 mit Überschuss

LUXEMBURG - Die Handelsbilanz der Eurozone hat im März erstmals seit September 2021 einen Überschuss erzielt. Saisonbereinigt ergab sich ein Plus von 17,0 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Im Februar war noch ein kleines Defizit von 0,2 Milliarden Euro verbucht worden.

Italien: Vebraucherpreies steigen nicht so stark wie gedacht

ROM - In Italien sind die Verbraucherpreise im April etwas stärker gestiegen, allerdings nicht so deutlich wie zunächst gedacht. Die nach europäischer Methode (HVPI) berechnete Inflationsrate stieg von 8,1 auf 8,7 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Dienstag nach einer zweiten Schätzung in Rom mitteilte. Eine erste Erhebung hatte eine Rate von 8,8 Prozent ergeben. In den Monaten davor war die Teuerung auf hohem Niveau tendenziell gesunken.

EU-Kommission: Gemeinsame Gaseinkäufe 'bemerkenswerter Erfolg'

BRÜSSEL - Die EU-Kommission wertet die ersten gemeinsamen Gaseinkäufe der Europäischen Union als Erfolg. 25 Gaslieferanten haben Angebote mit einem Volumen von 13,4 Milliarden Kubikmetern Gas abgegeben, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Damit sei die gemeinsame Nachfrage der EU-Staaten von 11,6 Milliarden Kubikmetern übertroffen worden. Die Unternehmen könnten nun die Lieferverträge direkt mit den Gaslieferanten aushandeln.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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