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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 14.06.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

Eurozone: Industrieproduktion steigt stärker als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Industrieproduktion im April stärker als erwartet gestiegen. Im Monatsvergleich habe die Produktion um 0,8 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet. Zudem revidierte Eurostat den Anstieg im März von zunächst 0,1 Prozent auf 0,4 Prozent nach oben.

Umfrage: Mittelstand bereitet sich auf Post-Corona-Boom vor

FRANKFURT - Deutschlands Mittelständler schütteln die Corona-Krise zunehmend ab und wollen neue Jobs schaffen. Die Firmen zeigten sich sogar offener für Neueinstellungen als vor der Pandemie, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter 1000 Mittelständlern.

Bundesbank: Banken konnten Belastungen aus Negativzinsen kompensieren

FRANKFURT - Für die deutschen Banken in Summe sind die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) nach Erkenntnissen der Bundesbank unter dem Strich keine Belastung. Erste Datenanalysen deuteten darauf hin, dass die Geldhäuser die verbleibenden Belastungen durch den negativen Einlagenzins der EZB "mindestens kompensieren konnten", sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling laut vorab veröffentlichtem Redetext am Montag bei einer Online-Veranstaltung der Bundesbank-Hauptverwaltung Bayern.

ROUNDUP: Warnungen vor schnellem Ende der Maskenpflicht - außer draußen

BERLIN - Trotz sinkender Infektionszahlen wollen Politik und Wirtschaft vorerst überwiegend an der Maskenpflicht als Corona-Schutz festhalten. Lockerungen im Freien rücken aber zusehends in den Blick. Die Bundesregierung mahnte auch angesichts neuer Virusvarianten zur Vorsicht vor allem in Innenräumen. "Wir haben alle mehr davon, wenn wir uns noch ein wenig disziplinieren", sagte Vize-Sprecherin Martina Fietz am Montag in Berlin. Auch von Ländern, Kommunen und dem Handel kamen Warnungen vor zu raschen Lockerungen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) befürwortete ein Ende der Maskenpflicht draußen als ersten Schritt. Aus der Opposition kamen gegensätzliche Forderungen.

Ideensammlung für Unions-Wahlprogramm - Diskussion über Entlastungen

BERLIN - In der Union wird für den Fall eines Sieges bei der Bundestagswahl im September über Entlastungen von Bürgern und Unternehmen diskutiert. In einer Ideensammlung für das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU heißt es etwa: "Wir wollen den Arbeitnehmerpauschbetrag auf 1250 Euro erhöhen, um vor allem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit niedrigen und mittleren Einkommen zu entlasten." Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vom Montag ist aber unklar, ob solche Entlastungen am Ende tatsächlich im Wahlprogramm stehen werden. Vieles stehe unter Finanzvorbehalt, hieß es.

Berichte: London will Corona-Maßnahmen wegen Variante verlängern

LONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson will Medienberichten zufolge die Corona-Maßnahmen in England wegen der Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante verlängern. Der bislang für den 21. Juni geplante "Tag der Freiheit" solle um bis zu vier Wochen aufgeschoben werden, meldeten verschiedene britische Medien am Montag. Mit einer offiziellen Ankündigung des Regierungschefs wurde am Abend gerechnet.

ROUNDUP 2/Neuer Rivale auf der Weltbühne: Nato-Gipfel appelliert an China

BRÜSSEL - Die Nato sieht neben Russland zunehmend auch China als strategischen Rivalen und versucht, den globalen Einfluss der neuen Großmacht unter Kontrolle zu halten. Bei ihrem Gipfel am Montag mahnten die 30 Mitgliedsstaaten die Führung in Peking zum Dialog und forderten Transparenz mit Blick auf das wachsende Atomarsenal der Volksrepublik. Ein Gegner oder Feind sei China aber nicht, stellte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg klar. Das Verhältnis der Nato zu Moskau sieht Stoltenberg hingegen auf einem Tiefpunkt.

ROUNDUP: Risikoanalyse bescheinigt wachsende Gefahren durch den Klimawandel

BERLIN - Deutschland erwarten bei einem ungebremsten Klimawandel erhebliche Schäden für Natur, Infrastruktur und das Wirtschaftssystem. Während die Auswirkungen der Erderwärmung bisher regional sehr unterschiedlich zu spüren sind, drohen dann Folgen im gesamten Bundesgebiet von den Küsten und Flussufern bis in die Gebirge, wie die am Montag in Berlin veröffentlichten Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 für Deutschland (KWRA 2021) zeigt. Schon jetzt unvermeidbar ist demnach die Anpassung an den Klimawandel.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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