Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 6 Stunden 48 Minuten
  • Nikkei 225

    39.594,39
    0,00 (0,00%)
     
  • Dow Jones 30

    40.358,09
    -57,35 (-0,14%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.940,02
    -1.406,70 (-2,26%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.363,88
    -21,38 (-1,54%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.997,35
    -10,22 (-0,06%)
     
  • S&P 500

    5.555,74
    -8,67 (-0,16%)
     

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 11.09.2023 - 17.00 Uhr

ROUNDUP/Prognose: EU-Wirtschaft schwächelt - deutsche Wirtschaft schrumpft

BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat ihre Prognose für die Konjunktur in der Europäischen Union und in Deutschland nach unten geschraubt. Die Behörde rechnet für die EU und für die Eurozone nur noch mit einem Wachstum von 0,8 Prozent in diesem Jahr, wie aus der am Montag in Brüssel veröffentlichten Schätzung hervorgeht. In der im Mai vorgestellten Frühjahrsprognose war die Kommission noch von einem Plus von 1,0 Prozent ausgegangen (Eurozone 1,1). Die deutsche Wirtschaft soll nach Einschätzung der Experten in diesem Jahr sogar schrumpfen. Insgesamt hätten auch zunehmende Extremwetter durch die Klimakrise einen Einfluss auf die Wirtschaft.

Habeck zum Netzausbau: 'Wir sind zum Erfolg verdammt'

WÖHRDEN - Das Tempo beim Ausbau der Stromnetze muss sich nach Überzeugung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) weiter beschleunigen. "Wir sind zum Erfolg verdammt", sagte er beim Besuch des Umspannwerks Heide der neuen schleswig-holsteinischen Westküstenleitung am Montag in Wöhrden (Kreis Dithmarschen).

WERBUNG

Habeck für Verlängerung des Spitzenausgleichs bei Stromsteuer

BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) würde eine Verlängerung des Spitzenausgleichs bei der Stromsteuer begrüßen. Eine Sprecherin Habecks nannte den Spitzenausgleich am Montag in Berlin ein wichtiges Instrument. Eine Verlängerung sei im Entwurf des Haushalts 2024 nicht enthalten, was das Ministerium bedauert habe. Wenn nun das Bundesfinanzministerium Spielräume sehe, dann begrüße das Wirtschaftsministerium das. Der Spitzenausgleich wäre eine wichtige Entlastung für die Industrie in schweren Zeiten, so die Sprecherin

Großbritannien: Krieg verschärft Arbeitskräftemangel in Russland

LONDON - Russland fehlen wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine Tausende Fachkräfte - nach britischer Einschätzung wird das zunehmend zum Problem. Die Mobilmachung und die Wehrpflicht hätten den Arbeitskräftemangel außerhalb des Verteidigungssektors verschärft, teilte das britische Verteidigungsministerium am Montag beim Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) mit. Der Arbeitermangel in der Industrie habe im Juli etwa einen Rekord erreicht.

Italien: Industrieproduktion gibt stärker nach als erwartet

ROM - Italiens Industrie hat sich im Juli schwächer entwickelt als erwartet. Die Gesamtproduktion schwächte sich zum Vormonat um 0,7 Prozent ab, wie das Statistikamt Istat am Montag in Rom mitteilte. Zuvor war der Wert zwei Monate infolge gestiegen. Analysten hatten lediglich einen Rückgang um 0,3 Prozent auf dem Zettel.

Deutlicher Auftragsrückgang für Elektro- und Digitalindustrie

FRANKFURT - Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat im Juli deutlich weniger neue Aufträge erhalten. Die Bestellungen lagen 17,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats, wie der Branchenverband ZVEI am Montag in Frankfurt mitteilte. Chef-Volkswirt Andreas Gontermann wies aber auf einen statistischen Basiseffekt hin, weil der Juli 2022 besonders stark gewesen war. Für den Gesamtzeitraum von bislang sieben Monaten im Jahr 2023 ist der Auftragseingang mit -0,5 Prozent daher auch nur leicht rückläufig.

Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl