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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.07.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

Weidmann: Streben weder höhere noch niedrigere Inflation an

FRANKFURT - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat angesichts des veränderten EZB-Inflationsziels das Primat der Preisstabilität betont. "Die neue Strategie hilft der Geldpolitik, Preisstabilität für die Menschen im Euroraum zu sichern", teilte Weidmann am Freitag mit. "Eine Inflationsrate von zwei Prozent in der mittleren Frist ist als Ziel klar und leicht zu verstehen. Wir streben weder niedrigere noch höhere Raten an. Das war mir wichtig."

ROUNDUP: Finanzminister fordern mehr Kooperation bei CO2-Preisen

VENEDIG - Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) und weitere Finanzminister aus G20-Staaten fordern mehr internationale Kooperation in der Klimapolitik. In vielen Ländern gebe es gerade die Debatte, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen teurer zu machen, sagte Scholz am Freitag bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen in Venedig. "Wir verfolgen alle das gleiche Ziel." Das müsse international aber besser koordiniert werden. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire schlug einen internationalen Mindestpreis für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) vor.

Chinas Notenbank senkt Reserveanforderungen für Banken

PEKING - Die chinesische Notenbank lockert angesichts konjunktureller Risiken ihre Geldpolitik etwas. Der Mindestreservesatz, den die nationalen Banken bei der Zentralbank vorhalten müssen, sinkt um 0,5 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent, wie die People's Bank of China am Freitag in Peking mitteilte. Der Schritt kommt allenfalls vom Zeitpunkt her überraschend. Der Staatsrat hatte eine Reservekürzung in dieser Woche bereits durchblicken lassen.

Italien: Industrieproduktion fällt überraschend

ROM - In Italien ist die Industrieproduktion im Mai überraschend gefallen. Im Monatsvergleich habe die Produktion um 1,5 Prozent nachgegeben, teilte das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mit. Analysten hatten hingegen einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet. Zudem revidierte Istat den Anstieg vom April von zunächst 1,8 Prozent auf 1,5 Prozent nach unten.

Großbritannien: Wachstum schwächt sich ab

LONDON - Die britische Wirtschaft hat ihr Wachstumstempo im Mai verringert. Gegenüber dem Vormonat sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit. Im April hatte das Wachstum mit 2,0 Prozent noch deutlich höher gelegen. Analysten hatten mit einer Verlangsamung auf 1,5 Prozent gerechnet. Noch immer liegt das BIP 3,1 Prozent tiefer als vor Beginn der Corona-Krise.

Britische Industrie produziert mehr

LONDON - Die britische Industrie hat ihre Produktion im Mai ausgeweitet, allerdings weniger stark als erwartet. Die Gesamtherstellung sei gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 1,4 Prozent gerechnet. Gegenüber dem coronabedingt sehr schwachen Vorjahresmonat wuchs die Produktion kräftig, sie liegt aber immer noch 2,6 Prozent unter ihrem Vorkrisenniveau.

Umfrage: Europäer haben Angst vor Corona-Mutationen und vierter Welle

HAMBURG - Die Angst der Menschen in Europa vor Corona-Mutationen und einer vierten Welle ist weiter groß. Trotz steigender Impfquoten blickten mehr als 90 Prozent der Menschen mit Sorge in die Zukunft, heißt es in einer am Freitag in Hamburg veröffentlichten Untersuchung der European Covid Survey (ECOS). Dafür wurden den Angaben zufolge vom 21. Juni bis zum 6. Juli rund 8000 Menschen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Portugal und Spanien befragt. Die Untersuchung werde seit April 2020 rund alle zwei Monate wiederholt.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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