Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.542,98
    +70,42 (+0,46%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.188,81
    +33,08 (+0,80%)
     
  • Dow Jones 30

    35.724,97
    +121,89 (+0,34%)
     
  • Gold

    1.794,80
    +12,90 (+0,72%)
     
  • EUR/USD

    1,1641
    +0,0011 (+0,09%)
     
  • BTC-EUR

    52.302,30
    -1.987,99 (-3,66%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.450,78
    -52,26 (-3,48%)
     
  • Öl (Brent)

    83,71
    +1,21 (+1,47%)
     
  • MDAX

    34.824,99
    +107,63 (+0,31%)
     
  • TecDAX

    3.796,46
    +16,20 (+0,43%)
     
  • SDAX

    16.909,11
    +34,35 (+0,20%)
     
  • Nikkei 225

    28.804,85
    +96,27 (+0,34%)
     
  • FTSE 100

    7.204,55
    +14,25 (+0,20%)
     
  • CAC 40

    6.733,69
    +47,52 (+0,71%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.108,45
    -107,25 (-0,70%)
     

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 08.10.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

ROUNDUP: US-Arbeitsmarkt sendet uneinheitliche Signale

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt hat im September uneinheitliche Signale gesendet. Während der Stellenaufbau deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb, fiel die Arbeitslosenquote deutlich und die Stundenlöhne stiegen kräftig. Außerhalb der Landwirtschaft seien 194 000 Beschäftigte hinzugekommen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten mit einem Zuwachs von im Schnitt 500 000 Stellen gerechnet.

ROUNDUP 3: Nun erwischt es auch den Export - Konjunktur droht schwieriger Herbst

WIESBADEN - Die Folgen des Materialmangels erreichen die deutsche Exportwirtschaft. Erstmals seit Mai 2020 lieferten die Unternehmen weniger ins Ausland als in einem Vormonat. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes sanken die Warenausfuhren im August gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 1,2 Prozent. Allerdings lagen die Exporte immer noch über dem Vorkrisenniveau von Februar 2020. "Dies ist angesichts des nach wie vor schwierigen Umfelds besonders bemerkenswert", sagte der neue Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Dirk Jandura.

ROUNDUP 2: Deutscher Export verliert an Tempo

WIESBADEN - Der deutsche Export hat im August an Schwung verloren. Die Ausfuhren sanken gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Den Unternehmen machen Lieferengpässe und Materialmangel zu schaffen. Nach Einschätzung des Industrieverbandes BDI muss sich die deutsche Wirtschaft auf einen schwierigen Herbst einstellen.

ROUNDUP: Parteien wollen bis Freitag Weichen für mögliche Ampel stellen

BERLIN - Die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP wollen in der kommenden Woche die Weichen für eine mögliche erste Ampel-Koalition auf Bundesebene stellen. Für nächsten Freitag wird dabei mit ersten Ergebnissen gerechnet, wie es in Berlin aus den Parteien hieß. Dann wollen vor allem FDP und Grüne entscheiden, ob sie in Koalitionsverhandlungen mit der SPD eintreten - oder ob es möglicherweise noch eine weitere Sondierungsrunde geben muss.

ROUNDUP 3: Zoff um Schuldengrenze - US-Zahlungsausfall wohl vorerst abgewendet

WASHINGTON - Ein drohender Zahlungsausfall der US-Regierung mit potenziell katastrophalen wirtschaftlichen Folgen scheint vorübergehend abgewendet. Der US-Senat stimmte am Donnerstagabend (Ortszeit) einer Erhöhung der Schuldengrenze um 480 Milliarden US-Dollar (knapp 416 Milliarden Euro) bis Anfang Dezember zu. Eine Abstimmung im Repräsentantenhaus steht allerdings noch aus, hier gilt die Zustimmung als Formsache. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Joe Biden werde das Gesetz danach umgehend unterzeichnen. Das Problem ist damit aber nur aufgeschoben. Streit gibt es weiterhin darüber, wie eine über Dezember hinausgehende Lösung aussehen könnte.

ROUNDUP: Deutschland-Tourismus gewinnt an Schwung - Hoffnung auf Herbstferien

WIESBADEN - Der Deutschland-Tourismus nähert sich dem Vorkrisenniveau an, ist aber noch nicht ganz über den Berg. Im August stieg die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Pensionen und anderen Unterkünften gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,4 Prozent auf 56,1 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Zahlen lagen allerdings noch 3,1 Prozent unter dem August des Corona-Vorkrisenjahres 2019. Vor allem bei Urlaubern aus dem Inland waren Ziele zwischen Nord- und Ostsee und Alpen gefragt. Für die Herbstferien, die in den ersten Bundesländern begonnen haben, zeigte sich der Deutsche Tourismusverband (DTV) zuversichtlich.

Irland gibt nach: Unternehmensteuer steigt auf 15 Prozent

DUBLIN - Irland beugt sich internationalem Druck und erhöht seine Unternehmenssteuer nun doch. Das Kabinett beschloss am Donnerstagabend, den Steuersatz für Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro von 12,5 auf 15 Prozent zu erhöhen. Das EU-Land trägt damit die angestrebte globale Steuerreform mit. Bisher hatte Irland seine Niedrigsteuerpolitik stets verteidigt, die ein wichtiges Geschäftsmodell ist. Allerdings stieg der Druck, nachdem sich die Finanzminister der G20-Gruppe führender Industrie- und Schwellenländer im Juli auf eine Reform der internationalen Steuerregeln im Digitalzeitalter geeinigt hatten.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.