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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 08.10.2020 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

GESAMT-ROUNDUP: Warnung vor unkontrollierter Corona-Ausbreitung

BERLIN - Sprunghaft steigende Corona-Infektionszahlen in Deutschland alarmieren die Bundesregierung und Wissenschaftler. Dabei rückt zunehmend die Entwicklung in den Großstädten in den Fokus. Gesundheitsminister Jens Spahn rief am Donnerstag zu Wachsamkeit und raschem Gegensteuern vor Ort auf, um die Lage im Griff zu behalten. Der jüngste Anstieg auf mehr als 4000 Neuinfektionen binnen eines Tages sei besorgniserregend, sagte der CDU-Politiker in Berlin. Der Präsident des bundeseigenen Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, warnte: "Es ist möglich, dass sich das Virus unkontrolliert verbreitet." Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sieht bereits den Beginn einer sogenannten zweiten Welle.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken leicht - Mehr Anträge als erwartet

WASHINGTON - Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich in der vergangenen Woche kaum entspannt. In der Woche bis zum 3. Oktober stellten 840 000 Menschen erstmals einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche sank die Zahl um 9000 Anträge. Volkswirte hatten nur mit 820 000 Anträgen gerechnet.

VDMA-Präsident: Maschinenbau bereitet Jobabbau vor

FRANKFURT - Die deutsche Maschinenbau-Industrie bereitet einen großen Stellenabbau vor. Laut einer Umfrage planen etwa drei Viertel der Unternehmen, ihre Belegschaften zwischen 5 und 15 Prozent zu verkleinern, sagte der scheidende Präsident des Branchenverbandes VDMA, Carl Martin Welcker, am Donnerstag. Angesichts eines Produktionsrückgangs von 17 Prozent über alle Betriebe halte er das für ein "immer noch moderates Vorgehen". Im Juli beschäftigte die Schlüsselbranche 1,027 Millionen Menschen, von denen ein gutes Drittel in Kurzarbeit war.

US-WAHL/ROUNDUP 3: Trump lehnt virtuelles TV-Duell gegen Biden ab

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will wegen einer Änderung des Formats nicht am zweiten TV-Duell gegen seinen Herausforderer Joe Biden teilnehmen. Der Wechsel zu einem virtuellen Format sei "inakzeptabel", sagte Trump am Donnerstag im Fernsehsender Fox Business. "Ich werde meine Zeit nicht mit einer virtuellen Debatte verschwenden." Eigentlich sollte das Duell am Donnerstagabend kommende Woche (Freitag MESZ) stattfinden.

Vier Millionen EU-Bürger wollen trotz Brexits in Großbritannien bleiben

LONDON - Gut vier Millionen EU-Bürger wollen auch nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase weiter in Großbritannien leben. "Wir wollen denen, die schon in Großbritannien sind, versichern, dass ihre Rechte in den Verhandlungen nicht zur Debatte stehen", sagte der zuständige Staatssekretär Kevin Foster am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in London. In den stockenden Verhandlungen über einen Handelspakt zwischen der EU und Großbritannien geht es unter anderem um Wettbewerbsbedingungen, Fischerei und Zölle.

ROUNDUP: 'Mehr Gegenwind als Rückwind' - Export-Erholung in kleinen Schritten

WIESBADEN - Deutschlands Exporteure kommen nur mühsam aus dem Corona-Tal. Zwar stiegen die Warenausfuhren im August gegenüber Juli nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,4 Prozent. Doch vom Vorkrisenniveau ist der Export, der zu den wichtigen Stützen der größten Volkswirtschaft Europas zählt, noch weit entfernt. Der Außenhandelsverband BGA sprach von einer Erholung auf niedrigem Niveau. Mit Sorgen beobachtet die Wirtschaft die wieder steigenden Infektionszahlen. Hinzu kommen der Brexit und Unsicherheiten wegen der US-Präsidentschaftswahl. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet mit einem "ungemütlichen Herbst".

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.