Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.795,85
    +101,34 (+0,74%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.776,81
    +19,76 (+0,53%)
     
  • Dow Jones 30

    33.761,05
    +424,38 (+1,27%)
     
  • Gold

    1.799,70
    +10,00 (+0,56%)
     
  • EUR/USD

    1,0257
    -0,0068 (-0,6565%)
     
  • BTC-EUR

    23.909,88
    +457,71 (+1,95%)
     
  • CMC Crypto 200

    574,64
    +3,36 (+0,59%)
     
  • Öl (Brent)

    91,88
    -2,46 (-2,61%)
     
  • MDAX

    27.907,48
    +11,32 (+0,04%)
     
  • TecDAX

    3.192,17
    -1,93 (-0,06%)
     
  • SDAX

    13.229,37
    +32,71 (+0,25%)
     
  • Nikkei 225

    28.546,98
    +727,65 (+2,62%)
     
  • FTSE 100

    7.500,89
    +34,98 (+0,47%)
     
  • CAC 40

    6.553,86
    +9,19 (+0,14%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.047,19
    +267,27 (+2,09%)
     

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 03.01.2022 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

ROUNDUP: Türkische Inflationsrate springt auf deutlich über 30 Prozent

ANKARA - Die Inflation in der Türkei gerät zunehmend außer Kontrolle: Im Dezember sprang die Inflationsrate über die Marke von 30 Prozent und erreicht im Jahresvergleich bei 36,08 Prozent den höchsten Stand seit rund zwei Jahrzehnten, wie das türkische Statistikamt am Montag in Ankara mitteilte. Am stärksten verteuerten sich Lebensmittel und Transport. Analysten wurden von der Stärke des Preisanstiegs überrascht. Sie hatten mit gut 27 Prozent gerechnet.

ROUNDUP 2: Starker Omikron-Anstieg erwartet - Kürzere Quarantäne im Gespräch

BERLIN - Unter dem Druck einer wachsenden Omikron-Welle in Deutschland wollen Bund und Länder über eine Verkürzung von Quarantänezeiten und Kontaktbeschränkungen beraten. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet mit einer schnellen Entscheidung über eine Verkürzung der Quarantänefristen. Sollte kritische Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung aufgrund von Quarantäne an die Grenzen geraten, könnten verkürzte Quarantänezeiten erforderlich sein, sagte ein Sprecher seines Ministeriums am Montag in Berlin. An diesem Dienstag soll der Expertenrat der Bundesregierung die Lage in einer Videokonferenz beraten.

USA: Bauausgaben legen weniger als erwartet zu

WASHINGTON - In den USA sind die Bauausgaben im November weniger als erwartet gestiegen. Im Monatsvergleich legten sie um 0,4 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem stärkeren Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Allerdings wurde der Anstieg im Oktober von 0,2 Prozent auf 0,4 Prozent nach oben revidiert.

ROUNDUP 2: Wirtschaft warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft hat vor einer massiven Verschärfung des Fachkräftemangels in den kommenden Jahren gewarnt. "Der Höhepunkt des Fachkräftemangels kommt erst noch", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte der dpa: "Der Fachkräftemangel bleibt ein Topthema für die deutsche Wirtschaft und für unsere Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Jahren. Wir brauchen qualifizierte Zuwanderung." Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte der dpa: "Nur mit beruflich qualifizierten Fachkräften des Handwerks sind die Klimaschutzziele, die Energieeffizienzziele, die E-Mobilität, der Ausbau der Ladesäulen und der Infrastruktur möglich." Der Digitalverband Bitkom berichtete, die IT-Fachkräftelücke werde größer.

Umfrage: Corona-Regeln dämpfen Konsumstimmung weiter

BERLIN - Wegen der weiter angespannten Corona-Lage verschlechtert sich laut einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) auch die Konsumstimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland. Zwar sei der Konsum nach Weihnachten traditionell schwächer, sagte ein HDE-Sprecher am Montag. Aber die 2G-Regeln für den stationären Einzelhandel, nach denen nur Geimpfte und Genesene Zugang zu vielen Geschäften haben, führten im Vergleich zum Vormonat zu einer besonders niedrigen Kaufbereitschaft für die kommenden drei Monate. Demnach ist die Verbraucherstimmung mit den schlechten Werten aus dem Januar 2021 zu vergleichen, als große Teile des Einzelhandels pandemiebedingt geschlossen waren.

ROUNDUP 2/Ukraine-Konflikt: Biden sichert Selenskyj Unterstützung zu

WASHINGTON/KIEW - US-Präsident Joe Biden hat seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj im Konflikt mit Russland Unterstützung zugesichert. Biden habe klargemacht, dass die USA und ihre Verbündeten "entschlossen antworten werden, falls Russland weiter in die Ukraine einmarschiert", teilte das Weiße Haus in Washington nach einem Telefonat der beiden Präsidenten mit. Biden und Selenskyj unterstützen demnach bei ihrem Telefonat am späten Sonntagabend auch die diplomatischen Bemühungen um einen Abbau der Spannungen mit Russland.

Debeka: Psychische Erkrankungen als Hauptgrund für Berufsunfähigkeit

KOBLENZ - Psychische Erkrankungen bleiben nach Daten der Debeka-Versicherungsgruppe mit großem Abstand Ursache Nummer eins für Berufsunfähigkeit. Dafür hatte der nach eigenen Angaben vom Montag viertgrößte Lebensversicherer in Deutschland seinen Bestand von etwa 481 000 gegen Berufsunfähigkeit Versicherten für das Jahr 2020 ausgewertet.

ROUNDUP: Industriestimmung im Euroraum trübt sich ein - Omikron belastet

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Dezember wieder eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit fiel zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 58,0 Zähler, wie Markit am Montag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Die Erstschätzung wurde damit wie von Analysten erwartet bestätigt.

Ifo: Wieder mehr Homeoffice in der vierten Welle

MÜNCHEN - In der vierten Corona-Welle wird wieder vermehrt zu Hause gearbeitet: Nach einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts waren im Dezember wieder 27,9 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice tätig. Das sind deutlich mehr als im August, als die Münchner Wirtschaftsforscher eine Heimarbeitsquote von 23,8 Prozent ermittelt hatten. Der jüngste Anstieg geht quer durch alle Branchen, wie das Ifo-Institut am Montag mitteilte.

Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland steigt 2021 leicht

WIESBADEN - Nach dem Rückgang im Corona-Krisenjahr 2020 ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland 2021 wieder leicht gestiegen. Sie wuchs um 7000 auf 44,9 Millionen im Schnitt des vergangenen Jahres, wie das Statistische Bundesamt am Montag nach vorläufigen Zahlen mitteilte. Im ersten Corona-Krisenjahr 2020 hatte die Pandemie den zuvor über 14 Jahre langen Anstieg der Erwerbstätigkeit beendet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.