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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 02.02.2024 - 17.00 Uhr

ROUNDUP: US-Arbeitsmarkt startet sehr stark ins neue Jahr

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt hat sich zu Beginn des Jahres sehr stark entwickelt. Nicht nur fiel der Stellenaufbau deutlich stärker aus als erwartet. Auch zog das Lohnwachstum spürbar an. Die Arbeitslosigkeit stagnierte auf niedrigem Niveau. Für die US-Notenbank Fed bringt die Entwicklung einige Herausforderungen mit sich, weil ein robuster Jobmarkt mit steigenden Löhnen für zusätzliche Inflationsrisiken spricht.

USA: Michigan-Konsumklima zieht erneut an

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Januar erneut deutlich aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg von 69,7 Punkten im Vormonat auf 79,0 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung waren noch 78,8 Punkte ermittelt worden. Bereits im Dezember hatte sich die Stimmung deutlich verbessert.

USA: Industrieaufträge steigen etwas

WASHINGTON - Die Auftragseingänge der US-Industrie sind im Dezember etwas gestiegen. Die Bestellungen seien um 0,2 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet. Im Vormonat waren die Bestellungen noch um 2,6 Prozent gestiegen.

ROUNDUP: Auftragsflaute im Maschinenbau in Deutschland

FRANKFURT - Nach einem deutlichen Rückgang der Bestellungen im vergangenen Jahr rechnen Deutschlands Maschinenbauer nicht mit einer schnellen Trendwende. Die exportorientierte Branche bekam 2023 die schwächelnde Weltkonjunktur zu spüren, Kunden hielten sich mit Aufträgen zurück. Der Auftragseingang sank bereinigt um Preiserhöhungen (real) gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent, wie der Maschinenbauverband VDMA am Freitag in Frankfurt mitteilte. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Eine Trendwende bei den Bestellungen sei weiterhin nicht erkennbar.

IWF: Immobilienkrise belastet Chinas Wirtschaft weiter

WASHINGTON - Die anhaltende Immobilienkrise und eine gedämpfte Auslandsnachfrage belasten Chinas Wirtschaft. Die Wirtschaft des Landes wird einer Prognose des Internationalen Währungsfonds zufolge in diesem Jahr langsamer wachsen als im Vorjahr, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) mit Sitz in Washington am Freitag mitteilte. Demnach geht der IWF für das Jahr 2024 von einem Wachstum um 4,6 Prozent aus, im Vorjahr lag der Wert noch bei 5,4 Prozent.

Auftragsflaute im Maschinenbau

FRANKFURT - Nach einem deutlichen Rückgang der Bestellungen im vergangenen Jahr rechnen Deutschlands Maschinenbauer nicht mit einer schnellen Trendwende. Die exportorientierte Branche bekam 2023 die schwächelnde Weltkonjunktur zu spüren, Kunden hielten sich mit Aufträgen zurück. Der Auftragseingang sank bereinigt um Preiserhöhungen (real) gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent, wie der Maschinenbauverband VDMA am Freitag in Frankfurt mitteilte. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Eine Trendwende bei den Bestellungen sei weiterhin nicht erkennbar.

Entwicklungsministerin wirbt für EU-Lieferkettengesetz

BERLIN - Entwicklungsministerin Svenja Schulze wirbt bei der FDP um Zustimmung zu der geplanten EU-Lieferkettenrichtlinie und bietet Unternehmen verstärkte Beratung an. "Der Markt alleine wird es nicht schaffen, Kinderarbeit und Menschenrechtsverletzungen aus den globalen Produktionsketten zu verbannen. Dafür braucht es einen starken politischen Rahmen", teilte die SPD-Politikerin am Freitag in Berlin mit. Die große Mehrheit der Menschen, aber auch der Unternehmen in der Europäischen Union sei bereit, den Import von Kinderarbeit und Menschenrechtsverletzungen zu beenden.

Frankreich: Industrie steigert Produktion erneut

PARIS - Die Industrie in Frankreich hat ihre Produktion am Jahresende 2023 weiter gesteigert. Gegenüber dem Vormonat legte die Gesamtproduktion um 1,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte. Analysten hatten nur einen leichten Zuwachs von im Schnitt 0,2 Prozent erwartet. Im November war die Herstellung um 0,5 Prozent gestiegen.

Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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