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DOSB schlägt Alarm: Vereine in Gefahr

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DOSB schlägt Alarm: Vereine in Gefahr
DOSB schlägt Alarm: Vereine in Gefahr

Präsident Thomas Weikert vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sieht die Lage in den Sportvereinen während der Corona-Pandemie „an einem kritischen Punkt“. (NEWS: Alles zu den Olympischen Spielen)

Das sagte der 60-Jährige am Mittwoch bei einer Sitzung des Sportausschusses im deutschen Bundestag. „Wir sind zwar froh, dass es in diesem Winter keine pauschalen Verbote gab und unsere Forderung nach einer Breitensportgarantie Wirkung gezeigt hat, aber von Normalität im Sport sind wir meilenwert entfernt“, so Weikert weiter.

Es gebe aktuelle noch keine genaue Auswertung über die Mitgliederentwicklungen im Jahr 2021, Weikert sprach jedoch von einem „leichten Negativtrend“.

„Sie können sich vorstellen, dass die Bewertung und die Mitgliederzahlen bei Indoor-Sportarten rückläufiger ist als bei Outdoor-Sportarten. Da gibt es auch leichte Zuwächse“, sagte er.

Weikert forderte daher "pragmatische Lösungen im Kinder-und Jugendsport". Konkret brachte er dort eine grundsätzliche 3G-Regelung ins Gespräch, da die Kinder und Jugendlichen durch ein "dichtes Testnetz" liefen.

Insgesamt werde laut Weikert eine "gemeinsame Kraftanstrengung zwischen Bund, Ländern und dem Sport" nötig sein. Sportdeutschland erwarte von der Politik "Verbindlichkeit und Planungssicherheit", sagte der frühere Tischtennis-Weltverbandschef: "Es darf keinesfalls dazu kommen, dass wieder Schulsport geschlossen wird."

Die beste Coronahilfe für den Breitensport sei zudem "ihn wieder zuzulassen", so würden sich auch wieder mehr Menschen im Ehrenamt engagieren. "Dieses müssen wir mehr fördern", so Weikert: "Nämlich zum einen ideell, aber auch finanziell. Ich denke an weitere Steuererleichterungen."

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