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Nagelsmann-Aus „doppeltes Zeichen“

Hat der FC Bayern seinem großen Rivalen Borussia Dortmund mit der Trennung von Julian Nagelsmann unfreiwillig in die Karten gespielt?

Genau diese Sichtweise vertritt eine Ikone des BVB: Die Freistellung des Bayern-Trainers im März sei ein „doppeltes Zeichen“ gewesen, meinte Stéphane Chapuisat im Interview mit der WAZ.

„Ein internes: ‚Bei uns läuft es einfach nicht gut‘, das viele noch mehr verunsichert hat“, erklärte der Ex-Spieler: „Und für Dortmund war es das Signal: ‚Die Bayern sind nervös - wir müssen dranbleiben‘“.

Bayern habe in den letzten Jahren „immer wieder Schwierigkeiten“ gehabt, meinte Chapuisat. Schon im Herbst habe der FCB geschwächelt: „Es ist relativ rasch das Gefühl aufgekommen: Oha, die Bayern sind nicht so souverän wie sonst. Dieses Gefühl hat Dortmund beflügelt.“

BVB schon die Schale in der Tasche? Chapuisat warnt

Der Schweizer war mit den Schwarz-Gelben unter anderem Meister und Champions-League-Sieger geworden.

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27 Jahre, nachdem er die Schale in den Himmel gereckt hatte, kann der BVB am 34. Spieltag nun wieder den Titel holen. Mit einem Sieg gegen den FSV Mainz am Samstag (15.30 Uhr) wäre der Triumph perfekt und die lange Siegesserie der Bayern (haben zwei Punkte Rückstand) beendet.

Seit zehn Jahren warten die Dortmunder auf diese Chance gegen den großen Widersacher. „Als ich 1991 nach Dortmund kam, bestand die Rivalität noch gar nicht richtig“, sagte Chapuisat rückblickend: „Schließlich wartete Dortmund ja auch seit 1963 auf den Meistertitel. Erst als wir begannen, erfolgreich zu sein, wuchs diese Rivalität.“

Die Euphorie sei riesig, meinte Chapuisat vor dem letzten Spieltag. „Und es ist auch sehr wahrscheinlich, dass der eine oder andere im Umfeld denkt, die Meisterschale ist schon Tatsache. Ich bin überzeugt, dass die Spieler anders denken und wissen, dass es den letzten Schritt noch braucht. Dass sie einen kühlen Kopf bewahren.“