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Donald Trump: Kurioses Bild entblößt US-Präsidenten

Willy Flemmer
Freier Autor für Yahoo

Donald Trump hat eine seltsame Frisur und seine Gesichtsfarbe ist merkwürdig orange. Darüber sind sich viele einig. Was aber passiert, wenn ein heftiger Wind die Haare nach hinten bläst? Das Ergebnis zeigt ein kurioses Foto, das im Internet für Aufsehen sorgt.

Bei Regen und Wind muss sich Donald Trump in Acht nehmen. (Bild: ddp/Sipa USA)

Dieses Foto wird sicher zu den kuriosesten des Jahres zählen. Einem Fotografen ist von US-Präsident Donald Trump ein Schnappschuss gelungen, der ihn in voller Pracht seiner auffallenden Hautfarbe zeigt. Über das Ergebnis lacht derzeit das Netz.

Das Bild zeigt Trump am 7. Februar auf dem Wiesengelände des Weißen Hauses. Das Wetter war nicht das beste an dem Tag, vor allem blies recht heftig der Wind. Ein Alptraum für jede Frisur. Vor allem für die Haarpracht Trumps. Sein Pech war jedoch das Glück des Fotografen William Moon. Der Wind blies, die Mähne des Präsidenten hielt dem nicht stand und just in dem Moment drückte der Fotoreporter auf den Auslöser.

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Auf Twitter hat Moon das Foto die Tage veröffentlicht. Gemäß dem Hashtag, den er hinzugefügt hat, zeige das Bild den "echten Donald Trump". Seither machen sich die Nutzer über dem Präsidenten lustig. Denn das durch den Wind zurückgewichene Haar bestätigt den Verdacht vieler, dass die Gesichtshaut des Präsidenten viel zu orange ist. Deutlich wird das auf dem Bild durch die klare Trennlinie zwischen orangenem Gesicht und den helleren, natürlichen Partien am Haaransatz.

Sonnenbräune oder Schminke?

Ein Geheimnis bleibt jedoch ungelüftet: Handelt es sich bei der ungewöhnlichen Gesichtsfarbe Trumps um Sonnenbräune oder bloß ungeschickte Schminke? Geht es nach den Twitter-Usern, so ist die Antwort eindeutig. "Gefälschte Bräune, gefälschte Knochensporne, gefälschte Universität, gefälschter Erfolg […] gefälschter IQ, unsichtbare Steuererklärungen und Finanzinformationen […]", schreibt ein Nutzer in einem Kommentar.

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Ein anderer User geht davon aus, dass "die Leute von Trump sich zuletzt nicht im Geringsten für ihn interessieren. Sie erlauben ihm, wie ein Demenzpatient aus einer sicheren Einrichtung herumzulaufen und zu riechen." Und ein Dritter vergleicht Trump mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau, der kürzlich mit einem alten Foto für einen Skandal gesorgt hatte. Es zeigt ihn auf einem Kostümball, auf den er mit schwarz geschminktem Gesicht und Turban ging. "Hat Trudeau nicht gerade Ärger dafür bekommen", so der Nutzer zum Trump-Bild.

Fake News?

Für den Präsidenten ist die Sache klar: Er ist ein weiteres Mal Opfer von Fake News geworden. "Das wurde offensichtlich gephotoshopt", schreibt er auf Twitter. Immerhin seinen Humor hat er nicht verloren. "Aber der Wind war stark und die Haare sehen gut aus?", fügt er ironisch hinzu.

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Fotograf Moon widerspricht der Photoshop-These. Auf seinem Twitter-Profil White House Photos schreibt der selbsterklärte "Korrespondent des Weißen Hauses", dass er das Bild nicht mit dem Bildbearbeitungsprogramm manipuliert habe. Er habe vielmehr die Foto-App eines iPhones benutzt, um die Farben anzupassen. Jeder Fotograf habe seinen eigenen Weg, das zu tun, fügt er hinzu. An dem Tag hätten Gesicht und Haare des Präsidenten lediglich den Sonnenuntergang reflektiert.

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