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DIW-Präsident warnt vor EU-Exportbeschränkungen für Rohstoffe

·Lesedauer: 1 Min.
Baustelle in München

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat vor Exportbeschränkungen im Kampf gegen Rohstoffknappheit in der EU gewarnt. "Exportverbote wären kontraproduktiv und würden der deutschen Wirtschaft am meisten schaden", sagte Fratzscher dem "Handelsblatt" vom Mittwoch. "Denn kaum eine Wirtschaft ist so abhängig von internationalen Lieferketten wie die deutsche."

Mehrere SPD-Politiker hatten angesichts von Materialknappheit und massiver Preissteigerungen bei Baumaterialien Ausfuhrbeschränkungen ins Spiel gebracht. Der Vorstoß wurde auch damit begründet, dass ein zunehmender Mangel an Rohstoffen die konjunkturelle Erholung nach der Corona-Pandemie gefährden könnte.

Fratzscher teilt die Sorge nicht. Die starken Preisschwankungen von Rohstoffen und Vorleistungen schafften zwar Unsicherheit und schwächten die Unternehmensinvestitionen, "aber sie werden den Aufschwung der deutschen Wirtschaft nicht empfindlich schwächen", sagte der DIW-Chef. Vor allem ärmere, rohstoffexportierende Länder profitierten von diesem Superzyklus der Rohstoffe, was ihnen helfen werde, ihre Schulden zu bedienen. Die derzeitige Situation habe somit eine "eher stabilisierende Wirkung für die Weltwirtschaft".

jm/cha

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