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Dividendenaristokraten gegen Inflation: Spreu vom Weizen trennen!

Crash
Crash

Dividendenaristokraten gegen die Inflation: Ja, das ist durchaus möglich. Rendite ist schließlich ein entscheidender Schlüssel, um diesen Zweck auf die Beine zu stellen. Aber trotzdem ist nicht jede Aktie, die adelig ist, automatisch auch kaufenswert.

Ich glaube, dass es drei Dinge gibt, die Dividendenaristokraten besitzen sollten, wenn sie einen Schutz vor Inflation bieten möchten. Das sind Pricing Power, ein solides Dividendenwachstum und eine nicht zu teure Bewertung. So trenne ich zumindest die Spreu vom Weizen.

Dividendenaristokraten gegen Inflation: Pricing Power

Es wäre zu schön, wenn jeder Dividendenaristokrat Pricing Power besäße. Leider ist das nicht zwangsläufig der Fall. Schließlich kann es auch Aktien geben, die einfach so mit einem moderaten Ausschüttungsverhältnis oder mit einem Marktwachstum die Dividende je Aktie konsequent erhöhen. Auch über zweieinhalb Jahrzehnte ist das möglich.

Zu Pricing Power gehört jedoch einfach mehr. Zum Beispiel, dass es eine starke Marke oder Dienstleistungen gibt, die eben nicht alltäglich, sondern besonders sind. Dabei sollte das Management etwas Einzigartiges kreiert haben. Zumindest in der Wahrnehmung der Verbraucher, die auf die jeweilige Marke schwören. Genau das ist die Leistung, die es ermöglichen kann, bei Inflation die Preise zu erhöhen.

Die aktuellen Quartalszahlen dürften bei so manchen Dividendenaristokraten zeigen, was möglich ist. Oder bereits ein wenig die Spreu vom Weizen trennen.

Solides Dividendenwachstum

Dividendenaristokraten müssen per enger Definition die Dividende je Aktie weiter erhöhen. Über mindestens 25 Jahre hinweg haben sie jährlich die Ausschüttungssumme je Aktie erhöht. Aber es gibt auch hier solche und solche.

Qualitatives Dividendenwachstum ist der Schlüssel zum Erfolg. Einige Namen erhöhen lediglich um ein Mindestmaß, teilweise um unter 1 %, die Ausschüttungssumme je Aktie. Das reicht nicht unbedingt, um einen Ausgleich gegen die Inflation zu bezwecken. Zumindest nicht, wenn das passive Einkommen auch einen Schutz beinhalten soll.

Dividendenaristokraten sind hier teilweise sehr verschieden. Übrigens ist in der Regel auch ein solides Dividendenwachstum Ausprägung eines operativen Wachstums. Insofern ist es allgemein ein Qualitätsmerkmal, wenn eine adelige Aktie die Ausschüttungssumme je Aktie stärker erhöht als gefühlt um ein bloßes Mindestmaß.

Dividendenaristokraten gegen Inflation: Einfach nicht zu teuer

Zu guter Letzt ist auch die Bewertung entscheidend dafür, wie gut Dividendenaristokraten eigentlich sind. Gerade gegen die hohe Inflation zählt letztlich auch die Gesamtrendite. Es hilft uns kaum, wenn wir jetzt in etwa 3 % Dividendenrendite erhalten, aber der Aktienkurs um 20 % einbricht. Das ist gewiss kein Schutz gegen die Teuerung.

Mit einer moderateren Bewertung, Dividendenwachstum und einer attraktiven Gesamtrendite bei einem qualitativen Geschäftsmodell ist langfristig einfach mehr möglich. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, würde ich zu guter Letzt daher auch auf dieses Merkmal achten.

Der Artikel Dividendenaristokraten gegen Inflation: Spreu vom Weizen trennen! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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