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Disney macht Quartalsverlust von 4,7 Milliarden Dollar

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Geschlossener Disney-Freizeitpark in Florida
Geschlossener Disney-Freizeitpark in Florida

Die Coronavirus-Pandemie hat den Unterhaltungsriesen Disney tief in die roten Zahlen gestürzt. Der Konzern erlitt im abgelaufenen Quartal einen Verlust von 4,7 Milliarden Dollar, wie Disney am Dienstag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro). Wegen der Pandemie musste der Konzern unter anderem vorübergehend seine Freizeitparks schließen und Kreuzfahrten stoppen.

Zugleich verbuchte der Konzern einen Anstieg der Nutzer seiner Streaming-Plattformen wie Disney+ und Hulu. Der Konzern hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 100 Millionen zahlende Abonnenten. Das sei ein "bedeutender Meilenstein", erklärte Disney-Chef Bob Chapek. Disney+ sei ein "unglaublicher Erfolg".