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Digitalstaatsministerin unzufrieden mit Schuldigitalisierung

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach Ansicht von Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) ist bei der Digitalisierung der Schulen in den vergangenen Monaten noch nicht genug getan worden. "Die Corona-Krise hat wachgerüttelt, dennoch ist in den vergangenen Monaten zu wenig passiert", sagte Bär am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Auf einen zweiten Lockdown wären wir nicht wirklich besser vorbereitet." Es gebe zwar positive Einzelbeispiele und einzelne Initiativen, aber in der Breite stünden Familien im Falle von Schließungen wieder vor ähnlichen Härten wie im Frühjahr.

Einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zufolge, vergaben die Bürger bei der Frage, wie sie die Schulen auf die Aufrechterhaltung des Unterrichts im Falle eines "erneuten Lockdowns" vorbereitet sehen, nur eine Schulnote 4,3. Von Eltern schulpflichtiger Kinder gab es sogar nur ein "mangelhaft" (4,6).

"Die Studie des Bitkom bestätigt komplett meine Erfahrungen aus zahlreichen Gesprächen mit Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülern", sagte Bär. "Es ist unserem Land nicht würdig, dass wir bei der digitalen Bildung derart hinterherhinken." Es gehe nicht darum, menschliche Beziehungen durch digitale Mittel zu ersetzen. Präsenzunterricht und die Beziehung zur Lehrkraft blieben wichtig. "Wir brauchen ein Sowohl-als-auch." Bär bezeichnete den Föderalismus, "wie er momentan bei dem Thema Bildung funktioniert", als "echten Hemmschuh" und forderte mehr Effizienz. "Es macht keinen Sinn, dass jedes Bundesland das Rad neu erfindet."