Deutsche Märkte schließen in 4 Stunden 21 Minuten
  • DAX

    15.149,99
    +30,24 (+0,20%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.946,35
    +0,29 (+0,01%)
     
  • Dow Jones 30

    34.269,16
    -473,66 (-1,36%)
     
  • Gold

    1.835,00
    -1,10 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,2130
    -0,0022 (-0,18%)
     
  • BTC-EUR

    46.322,71
    +60,95 (+0,13%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.521,55
    +1.278,87 (+526,98%)
     
  • Öl (Brent)

    66,05
    +0,77 (+1,18%)
     
  • MDAX

    31.832,23
    +49,49 (+0,16%)
     
  • TecDAX

    3.302,33
    +6,17 (+0,19%)
     
  • SDAX

    15.572,83
    -21,08 (-0,14%)
     
  • Nikkei 225

    28.147,51
    -461,08 (-1,61%)
     
  • FTSE 100

    6.983,54
    +35,55 (+0,51%)
     
  • CAC 40

    6.266,91
    -0,48 (-0,01%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.389,43
    -12,43 (-0,09%)
     

Mit diesen Strategien versuchen Bankkunden, den Negativzinsen zu entkommen

Business Insider Deutschland
·Lesedauer: 2 Min.

Der Negativzins-Trend bei den Banken hält weiter an. Immer mehr Institute verlangen von ihren Kunden Zinsen auf das Ersparte. Die Freibeträge auf den Konten sinken mittlerweile zum Teil weit unter die 50.000 Euro Grenze.

Dennoch bleibt die Zahl der Girokonten und Einlagen bei den Banken trotz der Negativzinsen stabil. Und das, obwohl immer weiter an Preisschrauben gedreht wird. Die Commerzbank kündigte beispielsweise vor kurzem an, dass bedingungslos kostenlose Girokonto abzuschaffen und die Freibeträge für Neukunden auf 50.000 Euro zu senken. Auch Sparbücher sind von den Maßnahmen der Geldinstitute nicht ausgeschlossen, wie ein Sprecher der Commerzbank zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagt: "Alle Einlagen- und Girokonten werden bei der Berechnung von Verwahrentgelt einbezogen, auch Sparkonten werden berücksichtigt". Viele Verbraucherschützer halten dies jedoch für rechtswidrig.

Um die Negativzinsen zu umgehen, machen viele Bankkunden der Unternehmensberatung Investors Marketing zufolge genau eines: nichts. 50 Prozent zahlen demnach und lassen die Negativzinsen über sich ergehen.

10 Prozent verteilen ihr Geld auf andere Banken um. Damit werden die Negativzinsen in Einzelfällen umgangen, doch die Eröffnung mehrerer Bankkonten sorgt auch für weniger finanzielle Übersicht. Banken können außerdem zu jederzeit neue Gebühren einführen oder die Freibeträge weiter senken. Dann heißt es, wieder ein neues Konto bei einem anderen Institut zu eröffnen.

Im Schnitt investieren 15 bis 20 Prozent der Kunden, die von den Negativzinsen betroffen sind, in Wertpapiere, heißt es. Anstatt in einzelne Aktien zu investieren, stellen Fonds eine sichere Alternative dar. Ein Restrisiko ist auf dem Aktienmarkt natürlich immer vorhanden, egal wie sicher und stabil der Fonds erscheint. Doch in vielen Fällen ist diese Option besser, als das Angesparte auf dem Konto liegen zu lassen und am Ende sogar dafür zu zahlen.

Nur in Einzelfällen lagern die Kunden ihr Geld in Schließfächern oder auf Sparkonten. Für viele Personen stellt dies jedoch den einfachsten Weg dar. Ob das Sparbuch ebenfalls von den Negativzinsen betroffen ist, hängt, wie am Beispiel der Commerzbank zu sehen ist, vom jeweiligen Geldinstitut ab. Die Lagerung in einem Schließfach ist ebenfalls sicher, jedoch auch mit monatlichen Kosten verbunden. Welche dieser Maßnahmen am besten zu einem passt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

kh