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Mit diesen sieben Tipps spart ihr sofort Strom und Geld

Wer weniger Strom nutzt, spart auch gleichzeitig Geld.  - Copyright: 	Photography taken by Mario Gutiérrez.
Wer weniger Strom nutzt, spart auch gleichzeitig Geld. - Copyright: Photography taken by Mario Gutiérrez.

Neben Gas müssen sich Verbraucher auch in Zukunft auf steigende Strompreise einstellen. "Nicht auch das noch", werden sich viele von euch denken. Doch beim Strom lässt sich wie beim Heizen ebenfalls eine Menge einsparen. Mit diesen sieben Tipps müsst ihr euch vor der nächsten Stromrechnung nicht mehr fürchten.

1. Beim Kühlschrank kann jeder Strom sparen

Der Kühlschrank und die Gefriertruhe gehören zu echten Stromfressern im Haushalt. Doch wer auf die optimalen Temperaturen achtet, kann viel Geld sparen. Sieben Grad im Kühlschrank und minus 18 Grad im Eisfach reichen demnach aus. Schon ein Grad mehr steigert den Stromverbrauch jeweils um sechs Prozent.

Wer seinen Kühlschrank und seine Kühltruhe jährlich ein- bis zweimal abtaut, spart ebenfalls Strom. Denn ist das Gefrierfach vereist, steigt der Stromverbrauch um bis zu 15 Prozent. Und auch diese zwei einfachen Tipps sind nicht zu vernachlässigen: Haltet die Tür nicht zu lange offen und stellt keine warmen Speisen in den Kühlschrank.

2. Steckdosen freihalten für einen geringeren Verbrauch

Wer 3,5 Stunden pro Tag mit Computerzocken verbringt, verbraucht im Jahr rund 380 Kilowattstunden Strom. Das ist so viel wie 500-mal Wäsche waschen. Schon Kinder wissen: Den Fernseher oder Laptop richtig ausschalten, nicht nur im Stand-by-Modus lassen. Das spart ebenfalls Strom, geschätzt etwa zehn Prozent des Haushaltsverbrauchs.

Leichter machen das Sparen hier Steckerleisten mit Kippschaltern, die mit einem Tritt ausgeschaltet sind. Nehmt zudem eure Ladegeräte aus den Steckdosen. Denn auch wenn kein Smartphone am anderen Ende lädt, wird eine kleine Menge Strom entzogen, der sogenannte Kriechstrom. Das kann sich über das gesamte Jahr summieren und ist leicht zu verhindern.

3. Eine Wäsche muss sich lohnen

Ein weiterer enormer Stromfresser ist der Wäschetrockner. Bei älteren Geräten, die schon 15 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, kostet jeder Trockengang etwa 1,50 Euro, bei jüngeren Geräten unter einem Euro. Wer hier den Trockner wechselt, spart Strom. Die Investition lohnt sich damit vor allem auf lange Sicht.

Gerade wenn es warm draußen ist, sollte man Handtücher lieber auf dem Wäscheständer trocknen lassen. Achtet außerdem darauf, dass sich eine Wäsche lohnt. Das heißt: keine halbleeren Waschmaschinen. Mit dem Eco-Modus könnt ihr zusätzlich Strom sparen. Ab und zu solltet ihr allerdings auch mal bei mindestens 60 Grad im normalen Modus waschen, damit sich keine Keime, wie etwa Schimmelsporen, in der Maschine ansammeln.

4. Wechselt auf Energiesparlampen

Ihr geht aus einem Raum? Dann macht unbedingt das Licht hinter euch aus und verhindert damit unnötigen Stromverbrauch. Ein Wechsel der Lampen lohnt sich ebenfalls. LED- und Energiesparlampen sind in der Anschaffung zwar teurer als herkömmliche Glühbirnen, sparen aber viel Strom ein und sind zudem langlebiger.

5. Kochen funktioniert auch mit Restwärme

Wenn ihr Wasser kochen wollt, nutzt einen Wasserkocher. Damit geht es nicht nur schneller, sondern auch effizienter. Beim Kochen mit dem Topf solltet ihr darauf achten, dass der Deckel darauf bleibt – sonst entflieht die Wärme und ihr braucht länger.

Wer einen Elektroherd besitzt, muss diesen nicht bis zum Schluss nutzen. Schaltet stattdessen das Gerät vorzeitig ab und nutzt die Restwärme zum Kochen. Gleiches gilt auch für den Backofen. Wenn ihr zudem auf das Vorheizen verzichtet, spart ihr ebenfalls Strom und euer Essen wird fast genauso schnell fertig.

Wer eine Umluftfunktion beim Backofen hat, sollte diese nutzen, statt mit Ober- und Unterhitze zu backen. Das spart Energie.

6. Verwendet mechanische statt elektrische Geräte

Eure Hände sind beim Stromsparen eure besten Helfer. Aufschlagen von Sahne, Schneiden von Brot oder Kaffee Mahlen gehen ganz ohne Strom.

7. Auch ein Anbieterwechsel kann sich lohnen

Durch die steigenden Strompreise zahlen Neukunden bei einem neuen Anbieter oft mehr als im alten Vertrag. Viele Verbraucher befinden sich jedoch in der Grundversorgung. Die Kosten können hier deutlich über den Marktpreisen liegen. Eine Preisgarantie gibt es nicht und die Preise können vom Stromanbieter immer wieder angepasst werden. Aus der Grundversorgung könnt ihr allerdings immer aussteigen. Die Kündigungsfrist ist gesetzlich auf zwei Wochen festgelegt.

Und auch wenn ihr bereits einen Vertrag abgeschlossen habt, lohnt es sich immer, euch nach neuen Angeboten umzuschauen, um Strom und Geld einzusparen. Achtet allerdings auf Vertragsdetails wie Laufzeit und Preisgarantie, damit ihr am Ende wirklich weniger zahlt.