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Bis zu diesem Zeitpunkt müsst ihr bei Amazon, Zalando, Media Markt und Co bestellen, damit die Geschenke noch rechtzeitig ankommen

Mit wenigen Klicks direkt unter den Baum: Online-Shopping verspricht wenig Stress im Weihnachtseinkauf. Wenn die Pakete denn auch rechtzeitig ankommen. - Copyright: Jelena Danilovic/Getty Images
Mit wenigen Klicks direkt unter den Baum: Online-Shopping verspricht wenig Stress im Weihnachtseinkauf. Wenn die Pakete denn auch rechtzeitig ankommen. - Copyright: Jelena Danilovic/Getty Images

Als Wort klingt Weihnachtsshopping ja erst einmal gut. Irgendwo zwischen gemütlichem Weihnachtsmarkt und gelassenem Stöbern. Die Realität sieht allerdings oft anders aus: Geschenkelisten müssen abgearbeitet werden und dafür hetzt man durch kalte Innenstädte und wälzt sich durch volle Geschäfte. Viele Menschen kaufen Weihnachtsgeschenke daher online. Laut einer Umfrage des Commerce-Media-Unternehmens Criteo versprechen sie sich davon vor allem Zeitersparnis – und daneben eine bessere Auswahl und mehr Rabatte.

Doch damit die Geschenke auch tatsächlich zu Heiligabend unter dem Baum landen, müssen sie erst einmal rechtzeitig ankommen. Während man im Einzelhandel noch am 24. Dezember Besorgungen machen kann, wird es bei Online-Bestellungen schon wesentlich früher knapp. Wir haben für euch nachgeforscht, wann ihr bei den beliebtesten Online-Shops spätestens bestellt haben müsst.

Generell gilt: Paketdienste wie DHL und Hermes liefern zwar am 24. Dezember, allerdings nur bis zum frühen Nachmittag, wie das Verbraucherportal Paketda berichtet. Insofern sollten sich Verbraucher nicht auf die Lieferung auf den letzten Drücker verlassen, heißt es dort. Wo wir im Folgenden selbst gerechnet haben, nehmen wir daher den 23. Dezember als spätestes Lieferdatum.

Amazon – längere Lieferzeiten als gewöhnlich

Medienberichte legen nahe, dass es beim Online-Riesen Amazon aktuell länger dauert, als gewöhnlich. So berichtete das Online-Portal „Techbook“ nach einer eigens an einem Donnerstag, den 1. Dezember, durchgeführten Stichprobe: Keines der 75 untersuchten Produkte konnte noch in derselben Woche geliefert werden – auch nicht mit Prime-Versand.

Ein Blick in das Sortiment der Eigenmarke Amazon Basics liefert ähnliche Ergebnisse: Viele Artikel haben voraussichtliche Lieferzeiten von fünf bis sieben Tagen – egal ob Computer-Maus, Laptoptasche oder Volleyball-Set. Auch für einen Prime-Versand wurden am 7. Dezember zwei Werktage veranschlagt.

Kunden sollten das bei ihrem Weihnachtseinkauf berücksichtigen. Amazon selbst verwies auf Anfrage von Business Insider zur Orientierung auf die voraussichtlichen Lieferzeiten bei den einzelnen Produkten. Kunden „können sich darauf verlassen, dass wir alles für eine pünktliche Lieferung der Weihnachtsgeschenke tun“, heißt es in einem Statement. Man habe außerdem mehr als 10.000 Saisonkräfte für das Weihnachtsgeschäft eingestellt.

Geht man von den sieben Werktagen mit Standardversand aus, sollten Kunden ihre Geschenke also am 15. Dezember bestellen, damit das Paket komfortabel am 23. Dezember ankommt.

Otto – Eilservice bis zum Vortag möglich

Der deutsche Versandhändler Otto funktioniert ähnlich wie Amazon. Auf jeder Artikelseite wird die voraussichtliche Lieferzeit in Werktagen angegeben. Dabei kann es durchaus Unterschiede geben: Bei Aktionsartikeln in der Kategorie „Weihnachtsgeschenke“ wurden die Lieferzeiten bei einer Stichprobe beispielsweise vereinzelt mit vier bis sechs oder auch sechs bis acht Tagen angegebenen.

Einem Pressesprecher zufolge handelt es sich dabei aber nicht um die Regel. „Das Gros der von uns angebotenen Artikel ist innerhalb von einem bis drei Werktagen lieferbar, teils auch im Next-Day-Service“, heißt es auf Anfrage. Generell erhöhte Lieferzeiten beobachte man aktuell nicht, es könne aber in Einzelfällen aufgrund hoher Abverkäufe am Black Weekend leichte Verzögerungen geben.

Heißt für Kunden: Im Eilservice sowie im Next-Day-Versand ist die Bestellung von Weihnachtsgeschenken bei Otto noch bis zum 23. Dezember um 13 Uhr möglich. Im Standardversand ist der Bestellschluss hingegen am 21. Dezember um 23.30 Uhr. Wenn ihr innerhalb dieser Fristen bestellt, werde Versandpartner Hermes an Heiligabend bis 16 Uhr die Zustellung versuchen.

Zalando – Bestellungen bis zum 22. Dezember

Anders als bei Otto und Amazon deutet beim Mode-Händler Zalando bisher wenig auf längere Lieferzeiten hin. Auch hier können die Lieferzeiten variieren und werden auf der jeweiligen Artikelseite angegeben. Bei Stichproben konnte der Standardversand bis zu fünf Werktagen dauern, der Plus-Versand brauchte bis zu drei Tage statt den versprochenen ein bis zwei Tagen. Bei Pflegeprodukten haben wir auch längere Lieferzeiten von bis zu sechs Tagen gesehen.

Trotzdem verspricht das Unternehmen auf Anfrage, dass Bestellungen, die bis Sonntag, den 18. Dezember, um 23 Uhr eingehen, noch rechtzeitig ankommen sollen. Beim Expressversand könnten Kunden sogar noch bis Donnerstag, den 22. Dezember, um 14:30 Uhr bestellen und sich über das Geschenk unter dem Weihnachtsbaum freuen. Lediglich die Wetterlage könnte dem einen Strich durch die Rechnung machen, darüber würden Kunden aber informiert.

Saturn und Media Markt – Lieferversprechen zu Heiligabend

Bei Saturn und Media Markt sind die Angaben ähnlich konkret. Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Lieferversprechen zu Weihnachten, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Damit die Geschenke bis Heiligabend unter den Baum geliefert werden, sollen Kunden demnach Paketware bis spätestens zum 21. Dezember um 12 Uhr bestellen. Großgeräte ohne zusätzlichen Service müssen bereits 24 Stunden früher geordert werden, Sperrgut sogar schon bis zum 18. Dezember um 23:59 Uhr.

Auch hier gibt es den Hinweis: „Produktverfügbarkeit und normale Witterungsbedingungen sind bei allen angegebenen Fristen vorausgesetzt.“ Bestellungen über den Marketplace seien ausgenommen.

Ikea – Weihnachtsgeschäft bremst Lieferzeit

Ein neuer Herd unterm Weihnachtsbaum? Auch der beliebte Möbelhändler Ikea liefert über seinen Online-Shop. Pakete werden je nach Lieferziel per DHL oder Hermes geliefert, größere Möbel wie etwa Betten oder Sofas per Spedition. Im letzteren Fall wird häufig ein Kalender mit möglichen Liefertagen angezeigt.

Für Pakete spricht Ikea auf Anfrage von einer Paketlieferung „innerhalb weniger Werktage“ – in der aktuellen Zeit würden sich die Lieferzeiten aber „auf rund eine Woche“ belaufen. Einige Stichproben bestätigen das. Am 7. Dezember wird als spätester Liefertermin bei kleineren Produkten meist der 15. oder 16. Dezember angezeigt – das entspricht sieben oder acht Werktagen.

Entsprechend müssten Verbraucher am 14. oder 15. Dezember bestellen, damit die Lieferung am 23. Dezember eintrifft. Ikea selbst will auf Anfrage keinen konkreten Stichtag nennen. Aufgrund des erhöhten Bestellaufkommens in der Vorweihnachtszeit lasse sich außerdem nicht ausschließen, dass es „vereinzelt zu Verzögerungen kommen könnte“.