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Schaden droht: Diese Dinge solltest du bei Kälte nicht im Wagen liegen lassen

André Wagner
·Freier Autor
·Lesedauer: 3 Min.

Nichts nervt im Winter annähernd so sehr, vor allem wenn man im 5. Stock ohne Aufzug wohnt, als in der warmen Wohnung anzukommen und dann zu bemerken, dass man etwas im Wagen vergessen hat. Doch in vielen Fällen lohnt es sich, den Weg zum Auto noch einmal zurückzugehen, denn manche Dinge mögen Kälte genauso wenig wie man selbst.

Wenn es draußen so richtig eisig-kalt ist, sollte man manche Gegenstände besser nicht zu lange im Wagen liegen lassen, sie könnten sonst Schaden nehmen. (Symbolbild: Getty Images)
Wenn es draußen so richtig eisig-kalt ist, sollte man manche Gegenstände besser nicht zu lange im Wagen liegen lassen, sie könnten sonst Schaden nehmen. (Symbolbild: Getty Images)

Diese Erfahrung hat sicher schon jeder Autofahrer einmal gemacht. Man sitzt gemütlich vor dem Fernseher oder beim Abendessen und dann fällt einem ein, dass man noch etwas im Auto hat liegen lassen. Ist es jetzt nicht wirklich ultrawichtig, gewinnt meistens der innere Schweinehund und wir lassen die Sachen einfach über Nacht im Wagen liegen. Doch sollte diesen Dingen kein Schaden zugefügt werden, ist es, vor allem im Winter ratsam, sich noch einmal aufzuraffen und zum Wagen zu gehen. Denn wenn es draußen so richtig kalt wird, auch im Auto, kann dies zum Teil irreparable Folgen nach sich ziehen.

Es gibt fünf Dinge, die man im Winter auf gar keinen Fall im Auto liegen lassen sollte.

Diese fünf Dinge haben bei Kälte nichts im Wagen zu suchen

Medikamente: Zahlreiche Medikamente können empfindlich auf zu hohe oder zu niedrige Temperaturen reagieren. Die Impfstoffe gegen Corona führen uns dies aktuell genau vor Augen. Bei nicht fachgerechter Lagerung können viele Medikamente ihre Wirkung verlieren. Daher sollte stets darauf geachtet werden, dass Medikamente nie zu niedrigen oder zu hohen Temperaturen ausgeliefert sind. Im Winter bietet es sich an, die Packung in einer gefütterten Tasche zu transportieren.

Dosen- bzw. Glaskonserven: Erreichen die Temperaturen im Wageninneren Minusgrade, können die Lebensmittel in Dosen und Gläsern einfrieren. Dies kann dazu führen, dass sich der Behälter dehnt und dadurch beschädigt wird. Im schlimmsten Fall kann es auch passieren, dass durch die Kälte die Dose oder das Glas reißt oder gar platzt.

Getränke: Auch Getränkeflaschen oder Dosen haben bei tiefen Temperaturen nichts im Wagen zu suchen, jedenfalls nicht für längere Zeit. Wie schon bei den Konservendosen kann der Inhalt sonst frieren und die Flasche bzw. Dose platzen. Wem schon mal eine Colaflasche im Wagen ausgelaufen ist, weiß, wie schwierig die Flecken wieder zu entfernen sind. Und ist im Wagen erst einmal eine Wein- oder Bierflasche geplatzt, hält sich der Geruch lange und hartnäckig im Wageninneren, da hilft auch meist kein Duftbäumchen mehr.

Auto enteisen: So geht’s am besten

Elektrogeräte: Das Innenleben von Laptops, Smartphones, Tablets usw. besteht aus sehr vielen Platinen und Metallen, die allesamt sehr empfindlich auf niedrige Temperaturen reagieren, von etwaigem Kondenswasser ganz zu schweigen. Zudem kann die Funktionsfähigkeit von sensiblen Lithium-Ionen-Akkus durch Minusgrade Schaden nehmen.

Gegenstände aus natürlichen Materialien: Holz reagiert auf niedrige Temperaturen sehr empfindlich. Die Kälte kann Risse im Holz verursachen und irreparable Schäden verursachen. Wer also nicht möchte, dass seine Lieblingsgitarre oder das furnierte Möbelstück von Uroma beschädigt wird, der sollte sich die Mühe machen und die Sachen vor großer Kälte schützen. Geschieht dies nicht, wird die Versicherung im Schadensfall nicht dafür aufkommen.

Ihr seht also, es lohnt sich, auch wenn es nervt, die wohlig-warme Wohnung noch einmal zu verlassen, durch die Kälte zu gehen und eure Sachen aus dem Wagen zu holen.

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