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Die Zukunft? Zuschauer begeistert von Hologrammen bei den US Open

Sandra Alter
·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.

Wie in Star Trek: Eurosport „beamt“ Sportler von den US Open in New York für Interviews ins Studio nach London. Die Zuschauer sind begeistert vom spektakulären Anblick.

NEW YORK, NEW YORK - AUGUST 31:  Karolina Pliskova of the Czech Republic serves during her Women's Singles first round match against Anhelina Kalinina of the Ukraine on Day One of the 2020 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on August 31, 2020 in the Queens borough of New York City. (Photo by Al Bello/Getty Images)
Karolina Pliskova gewann bei den US Open 2020 die erste Runde gegen Anhelina Kalinina. (Photo by Al Bello/Getty Images)

Die Pandemie hat vieles in unserem Alltag geändert. Manches vermissen wir schmerzlich. Aber es gibt auch Änderungen, die uns staunen lassen. So geht etwa das Sportfernsehen derzeit neue Wege, um Interviewpartner live auf den Bildschirm zu holen.

Bei Eurosports erschien die Tennisspielerin Karolina Pliskova, Gewinnerin der ersten Runde bei den US Open 2020 in New York, in einem sogenannten Mixed-Reality-Studio als Hologramm auf der Bildfläche, um sich interviewen zu lassen.

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Und das sah ähnlich aus wie in der klassischen Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise, wenn Chefingenieur Scotty seine Mannen wieder an Bord beamt und sie flimmernd auf dem Holodeck erscheinen.

Von New York nach London in einer Sekunde

“Wir haben Karolina Pliskova hier, direkt hier neben mir“, kündigte Moderatorin Barbara Schett-Eagle die Tennisspielerin an und zeigte im Londoner Studio auf den noch leeren Platz neben sich.

Nur eine Sekunde später baute sich flimmernd ein lebensgroßes Hologramm der in New York befindlichen Tennisspielerin neben der Moderatorin auf, so dass die beiden 1:1 miteinander sprechen konnten.

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Auf Twitter wurde das Video mehr als 1,1 Millionen Mal angeschaut. “Cool!“, “Wow!“, “Fantastisch!“ – die Zuschauer von Eurosport waren schwer begeistert. Einige meinten gar, das sei die Zukunft beim Live Sport.

Zum Abschied versuchten Schett-Eagle und Pliskova sogar einen High Five. Der gelang nicht ganz perfekt. Dennoch großartig, was Eurosport im Mixed-Reality-Studio ablieferte. Und beim folgenden Interview mit dem griechischen Tennisspieler Stefanos Tsitsipas klappte auch schon der High Five nahezu perfekt.

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