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Die seltsamsten Zitate der Tech-Leader des Jahres 2021

·Freie Autorin
·Lesedauer: 5 Min.

Wenn wir unsere Augen auf die Tech-Leader richten, dann nicht nur, um zu eigenen unternehmerischen Höchstleistungen inspiriert zu werden. Manchmal sind es deren amüsante, wirre oder schlicht unfassbare Aussagen, die unsere Aufmerksamkeit erlangen. Wir haben die Highlights des Jahres 2021 zusammengefasst.

Elon Musk ist nicht der einzige Tech-CEO, der 2021 seltsame Dinge von sich gegeben hat, doch er ist ganz vorne mit dabei (Bild: Patrick Pleul - Pool/Getty Images)
Elon Musk ist nicht der einzige Tech-CEO, der 2021 seltsame Dinge von sich gegeben hat, doch er ist ganz vorne mit dabei (Bild: Patrick Pleul - Pool/Getty Images)

Von Elon Musk bis Jeff Bezos: CEOs von führenden Technik-Firmen sind heutzutage kleine Berühmtheiten oder erlangen zumindest Aufmerksamkeit, die sich mit der von Stars misst. Wegen ihrer Visionen, ihres Reichtums und bisweilen auch wegen ihres Unterhaltungswertes. Und gerade im Jahr 2021 schien den Tech-Leadern der Welt der geistige Gaul durchzugehen. Eine Auswahl der seltsamsten Ergüsse: 

Ja oder nein?

Im März wurden die CEOs von Twitter, Facebook und Google für eine Anhörung vor den US-Kongress geladen, um zu erörtern, ob ihre Plattformen zu dem Sturm auf das Kapitol im Januar beigetragen haben könnten. Ein simples ja oder nein wollte der Abgeordnete Mike Doyle von den Herren haben, was er freilich von keinem der Anwesenden bekam. 

Während Facebooks Mark Zuckerberg sich vor einem zunehmend verärgerten Doyle durch eine Antwort stammelte, die weder ja noch nein enthielt, wandte sich Twitters Jack Dorsey an seine Follower - und das noch während des Meetings. Via Twitter-Umfrage ließ er diese einfach über die Antwort abstimmen. Sein Beitrag zu dem Diskurs? Ein einsames Fragezeichen. 

"Ich will das nicht hören"

Whistleblowerin Frances Haugen brachte in diesem Jahr ans Licht, was viele bereits ahnten: Facebook weiß, wie schädlich seine Social-Media-Plattformen - darunter Instagram - für junge Menschen sind und kehrt dies unter den Teppich. 

Veranschaulicht wurde diese Tatsache während eines Calls zwischen Instagram-Chef Adam Mosseri und der 18-jährigen JoJo Siwa, ihres Zeichens Sängerin und Influencerin. Während des Calls erzählte sie, dass sie bereits mit fünf Jahren Social Media genutzt und ihre Posts ab neun Jahren bereits monetarisiert habe. "Ich weiß, dass man unter 13 Jahren keinen Instagram-Account haben sollte, aber ich hatte das", sagte Siwa. "Ich will das nicht hören", warf Mosseri und lachte - sonderlich lustig fand das außer ihm allerdings niemand. 

Dank für den Weltraum-Trip

Während der Corona-Krise war es nicht immer leicht, sich in seiner Freizeit zu beschäftigen. Die Tech-Milliardäre fanden einen Weg - indem sie reihenweise ins Weltall flogen. Einer davon war Amazon-Boss Jeff Bezos, der immer wieder in der Kritik steht, seine hart arbeitenden Lieferanten auszubeuten, aber dadurch zumindest ausreichend Geld für Weltraum-Ausflüge hat. 

Wem das aus dem Zusammenhang gerissen klingt, sollte sich an die Worte von Bezos selbst halten, der eben jenen Sachverhalt in einer Pressekonferenz zu seinem Weltall-Flug selbst dargestellt hat: "Ich möchte jedem Amazon-Mitarbeiter und jedem Amazon-Kunden danken, denn ihr habt für das alles bezahlt." 

"Ihr seid ein Haufen dummer Delfine"

Nun ist Vishal Garg, CEO des Kreditunternehmens Better.com, keine Berühmtheit, doch 2021 landete er gleich mehrmals in den internationalen Medien. Nicht nur entließ er 900 Mitarbeiter seiner Firma gleichzeitig via Video-Call, er schrieb seiner gesamten Belegschaft auch eine interne E-Mail, in der er jegliche Regeln des professionellen Umgangs außer Acht ließ. 

"Ihr seid verdammt noch mal zu langsam", zitierte "Forbes" aus der Mail, die dem Magazin vorliegt. "Ihr seid ein Haufen dummer Delfine, und dumme Delfine landen in Netzen und werden von Haien gefressen." 

So ziemlich alles, was Elon Musk von sich gegeben hat

Tesla-CEO Elon Musk wurde vom "Time"-Magazin zur Person des Jahres 2021 erklärt. Vermutlich hat die Zeitschrift nicht viel Zeit auf Twitter verbracht, denn dort kennt Musk keinen Filter. Die meisten Tweets - die laut Musk zum Großteil auf der Toilette entstehen - verdienen es, auf der Liste der seltsamsten Aussagen des Jahrs zu landen. Hier also nur eine kleine Auswahl: 

Mindestens 50 Prozent meiner Tweets werden auf einem Porzellan-Thron geschrieben.

Die Erde ist nicht flach, sie ist ein hohler Globus, und Donkey Kong wohnt dort!

Ich überlege, alle meine Jobs zu kündigen und Vollzeit-Influencer zu werden, was meint ihr?

Wow, nur noch drei Wochen bis 2022. Wie wird 2032 wohl sein? Das erscheint so futuristisch! Werden wir auf dem Mars leben?

Video: Und dann war natürlich noch dieser Twitter-Schlagabtausch

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