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Die kalte Saison ist da: So bringt ihr eure Winterkleidung wieder auf Vordermann

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Die Sommerkleidung ist längst in den hinteren Teilen des Schranks verschwunden, und langsam neigt sich auch der Herbst dem Ende zu - Zeit, die Wollsachen, Daunenjacken und Wintermäntel wieder herauszuholen. Wie ihr die nach langer Einlagerung auf Vordermann bringt, verraten wir euch hier.

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Funktionskleidung, Daunen und Wolle sind jetzt wieder angesagt. Selbst bei korrekter Lagerung vertragen die nach dem Herbst oft eine Wäsche (Symbolbild: Getty Images)

Um Schädlingen und Schimmel keine Chance zu geben, sollten diese Sachen schon vor der Einlagerung im Schrank, Speicher oder Keller gewaschen werden, damit sie ihren Sommer-Lagerplatz trocken und sauber beziehen. Dennoch begrüßt einen oft ein muffiger Geruch, wenn man sie nach vielen Monaten wieder herausholt.

Erster Schritt: Lüften

Nicht selten ist dieser schon verflogen, wenn man die Kleidung auslüftet. Vor allem empfindliche Daunen sollten nur dann gewaschen werden, wenn es wirklich nötig ist. Hänge deine Jacke oder deinen Mantel also zunächst auf einem Bügel an die frische Luft.

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Wollsachen können ebenfalls auf dem Balkon oder der Terrasse ausgelüftet werden. Bei ihnen verfliegen schlechte Gerüchte auch, wenn man sie nach dem Duschen oder Baden in der feuchten Luft des Badezimmers aufhängt.

Falls nötig: Waschen - aber schonend

Falls die Sachen doch in die Wäsche müssen, ist ein sanftes Vorgehen Pflicht. Daunen sollten in der Maschine genug Platz haben, um sich ausbreiten zu können und mit einem speziellen Daunenwaschmittel und ohne Weichspüler bei maximal 30 Grad gewaschen werden. Daunen trocknen gut an der Luft, vertragen aber auch geringe Temperaturen im Trockner. Tennisbälle in der Trommel verhindern, dass die Daunen verklumpen.

Woman's hand holding knitted scarf, close-up
Mäntel, Schals, Pullis: Wolle haben viele in Maßen im Schrank, doch das Material ist empfindlich bei der Pflege (Symbolbild: Getty Images)

Auch Wolle ist empfindlich. Sie kann schnell verklumpen und eingehen. Niedrige Temperaturen, ein spezielles Waschmittel und idealerweise ein Wollprogramm eignen sich am besten. Auch hier solltest du auf Weichspüler verzichten. Wer auf Nummer sicher gehen will, wäscht die Sachen mit der Hand - und selbst dabei solltest du allzu heftiges Rubbeln und Wringen vermeiden, sondern die Kleidung nur sanft kneten.

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Beim Trocknen von Wolle ist Vorsicht angesagt, denn in der Maschine können sie eingehen und sich auf dem Bügel verformen. Am besten breitest du die Kleidung flach auf einem trockenen Handtuch aus. Bei Bedarf kannst du sie mit dem Bügeleisen dämpfen.

Bei Bedarf: Imprägnieren

Skikleidung und Funktionsjacken, die nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Feuchtigkeit schützen sollen, kannst du nach der Wäsche die Imprägnierung auffrischen. Hierfür gibt es spezielle Mittel im Handel, die die Imprägnierung in der Waschmaschine in einem Extra-Waschgang einwaschen.

Für den täglichen Gebrauch genügt es in der Regel allerdings, die Jacke oder Kleidung mit Spray zu benetzen. Mache das, genau wie bei Schuhen, stets im Freien und bei guter Belüftung.

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