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Die coolsten Startups: Blinkist

Wie Holger Seim geht es Millionen anderen Menschen auch: Sie möchten so gerne Sachbücher lesen, ihnen fehlt aber einfach die Zeit. Seine schlaue App soll das Wissen aus populären Büchern kompakt und schnell vermitteln.

Für viele ist der Begriff „spannendes Sachbuch“ ein Oxymoron. Verständlich, denn viele Autoren haben tatsächlich ein Problem damit, die wichtigsten Aussagen und Erkenntnisse in kurze Sätze und dementsprechend schmale Bücher zu verpacken.

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Die vier Berliner Holger Seim, Niklas Jansen, Tobias Balling und Sebastian Klein haben erkannt, dass sich auch Sachbücher den neuen Lesegewohnheiten anpassen müssen und mit Blinkist eine App entwickelt, die konzentrierte Auszüge aus populären und aktuellen Sachbüchern in kleinen Häppchen vermittelt.

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Die Kernaussagen eines ganzen Buches passen im Durchschnitt in acht Blinks – der Nutzer braucht also nur rund 15 Minuten, um die wichtigsten Ideen aus einem Buch zu lesen. In ein Blink passt übrigens auch die Geschichte des Startups:

Es waren einmal vier Freunde, die zusammen studierten und während ihrer Uni-Zeit selbstredend viele Bücher und Texte lasen. Nach ihren Abschlüssen im Jahr 2012 hatten sie dann alle plötzlich Jobs, ein bewegtes Leben und kaum noch Zeit, ihre Nasen in Bücher zu stecken. Das fanden sie alle schade und deshalb setzten sie sich zusammen, um einen Weg zu finden, jeden Tag etwas dazuzulernen. Die Idee zu Blinkist war geboren. Drei Jahre später hatten sie schon mehr als 1.000 der weltweit besten Sachbücher in deutscher und englischer Sprache geblinkt und die Kernideen daraus in leicht verständliche Häppchen gepackt, die jeder in 15 Minuten lesen kann.

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