Deutsche Märkte öffnen in 3 Stunden 25 Minuten

Dichtes Gedränge: Virales Ikea-Foto schockt auf Twitter

In einigen Bundesländern sind die Ikea-Märkte wieder geöffnet. Und sehr, sehr viele Menschen haben das schwedische Möbelhaus offenbar ziemlich vermisst. Ein Foto auf Twitter zeigt den unfassbaren Kunden-Ansturm – und sorgt für harsche Kritik.

Ikea Markt in Berlin. (Bild: Getty Images)

Es ist ja nicht so, als könnte man bei Ikea nicht auch online einkaufen. Doch nachdem einige Bundesländer kürzlich das 800-Quadratmeter-Gebot gekippt hatten, sind die Ikea Einrichtungshäuser in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und dem Saarland wieder geöffnet.

Auf diesen Moment haben anscheinend sehr viele Ikea-Fans gewartet. Kaum waren die ersten Märkte letzten Samstag geöffnet, pilgerten die Kunden in Richtung schwedisches Möbelparadies, als gäbe es kein Morgen. Da Ikea natürlich nur unter strengen Auflagen wieder öffnen durfte, dauerte es nicht lange, bis das Gelände komplett überfüllt war. Abstand halten? Fehlanzeige. Maskenpflicht? Von wegen!

Maskenpflicht: Diese Fehler gilt es zu vermeiden

Twitter-Bild sorgt für Entsetzen

Ein Twitter-Nutzer hielt die krasse Situation vor einem Kölner Ikea Markt per Foto fest und postete es. Darauf zu sehen: Kunden über Kunden auf dem Ikea-Parkplatz, dicht gedrängt. Als wäre das Coronavirus nicht existent. Klar, dass das kompromittierende Bild für großes Entsetzen sorgte und bald nach dem Erscheinen viral ging.


Viele konnten es gar nicht fassen, dass sich die Menschen so verhalten:



Ein anderer Nutzer zog einen vielsagenden Vergleich:


Ton weg: Peinliche Panne bei der Tagesschau

Sogar der ehemalige “Höhle der Löwen”-Investor Frank Thelen äußerte sich mit einem Hinweis in Richtung Politik:

Eine ähnliche Situation gab es aus einem Ikea Markt am frühen Montagmorgen in Dresden:

Ikea-Kunden stehen vor einem Markt in Dresden an. (Bild: dpa)

Was kaufen die Leute denn alles ein?

Eine Frage drängt sich da geradezu auf: Was, bitte, kaufen die Leute auf einmal alles? Haben sie aus Versehen all ihre Möbel beim letzten Trip zum Wertstoffhof entsorgt? Finden sie es toll, in der vielen freien Zeit komplizierte Schränke aufzubauen? Oder ziehen die etwa alle um und brauchen einen komplett neuen Hausstand?

Oder vielleicht liegts auch daran: