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DHDL-Juror und FDP-Großspender Georg Kofler im Interview: „Allen Gründern, die jetzt die Grünen wählen wollen, sage ich: Lest mal deren Wahlprogramm“

·Lesedauer: 1 Min.
Unternehmer Georg Kofler.
Unternehmer Georg Kofler.

Unternehmer Georg Kofler investiert sein Geld nicht nur in die Startups aus der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ – zuletzt sorgte er mit einer Großspende von 750.000 Euro an die FDP für Gesprächsstoff. Er wolle damit „eine Regierungsbeteiligung der Grünen verhindern.“ Nicht überall kam Koflers Spende und seine Kritik an den Grünen gut an. Das Food-Startup Koro etwa, an dem Kofler als Investor beteiligt ist, sprach im „Handelsblatt“ davon, Koflers Vorstoß hätte bei Mitarbeitern und Werbekunden „für Unmut“ gesorgt. Was ist sein Problem mit der Partei?

Im Gründerszene-Podcast „So geht Startup“ drauf angesprochen, meint Kofler zunächst: „Sehr viel grüner als ich bin geht es gar nicht“. Er sei „definitiv für Klimaschutz“, er sei aber gegen „sozialistische Methoden“, um Klimaschutz zu erreichen. Alle Gründer, die jetzt die Grünen wählen wollen, sollten erst einmal deren Wahlprogramm lesen. Dann würden sie merken, dass die Grünen einen „antiquierten Sozialismus“ propagieren würden. Dieses Modell sei überall auf der Welt gescheitert und es würde auch in Deutschland scheitern.

Kofler wisse, wie sehr seine Worte polarisieren und das sei auch so gewollt. Dennoch würde er auf den sozialen Netzwerken „70 bis 80 Prozent Zustimmung und 20 bis 25 Prozent Ablehnung“ erfahren – teilweise auch „harsche Ablehnung.“ Es wundere Kofler auch nicht, dass selbst aus den eigenen Reihen – wie bei Koro – Kritik komme. Zur Demokratie gehöre die Diskussion unterschiedlicher Meinungen und Standpunkte. Kofler würde sich zudem wünschen, dass mehr Unternehmer und Unternehmerinnen ihre politischen Positionen häufiger in der Öffentlichkeit vertreten.

Das gesamte Interview mit Kofler könnt ihr hier im Podcast „So geht Startup“ hören:

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