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DGB hadert mit Koalitionsbeschlüssen - Hilfen zu gering

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist unzufrieden mit den Resultaten des Treffens der Koalitionsspitzen vom Mittwochabend. "Das Ergebnis ist ein Tropfen auf den heißen Stein was die Herausforderungen und Nöte geringverdienender Arbeitnehmer und armer Familien angeht", kritisierte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel am Donnerstag in Berlin. Zwar sei es ein grundsätzlich gutes Signal, dass es weitere Hilfen für einkommensschwache Haushalte gebe. Dennoch sei die Höhe der Hilfen viel zu gering. Eine einmalige 150-Euro-Hilfe bleibe "Lichtjahre hinter den tatsächlichen monatlich wiederkehrenden Mehrkosten in der Corona-Krise zurück".

Nach dem Beschluss des Koalitionsausschusses vom Mittwochabend sollen Familien wie 2020 erneut einen einmaligen Kinderbonus von 150 Euro erhalten. Erwachsene Grundsicherungsempfänger sollen einen einmaligen Corona-Zuschuss von ebenfalls 150 Euro bekommen. Unternehmen sollen durch einen erweiterten Verlustrücktrag Einbußen künftig in der Steuererklärung umfangreicher als bisher mit Gewinnen aus den Vorjahren verrechnen können. Für die Gastronomie wird der verringerte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent bis Ende 2022 verlängert.