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DFB droht erneut Ärger mit der Justiz

Dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) droht erneut Ärger mit der Justiz. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft aufgrund fehlender Sozialabgaben für ehemalige DFB-Präsidiumsmitglieder. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass bereits am 10. November ein Verfahren wegen des "Verdachts des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt" eröffnet wurde, um eine "etwaige strafrechtliche Verjährungsunterbrechung herbeizuführen". Der Anfangsverdacht beruhe auf einer "überzeugenden Argumentation" der Rentenversicherung im Umgang mit einem (abgelehnten) DFB-Einspruch.

Laut SZ sei die Rentenversicherung in einem Prüfverfahren zu dem Schluss gekommen, dass der DFB für Präsidiumsmitglieder Sozialversicherungsbeiträge entrichten müsste. Der Verband sei vor das Sozialgericht gezogen, wo die Sache noch anhängig sei. Zur mündlichen Verhandlung komme es aber wohl erst im nächsten Jahr, teilte eine Sprecherin mit.

Der DFB erklärte gegenüber der SZ, er sei im Juni 2015 aktiv auf die Behörden zugegangen, der Vorgang beruhe auf einer mit der Rentenversicherung "abgestimmten Vorgehensweise zur Klärung einer offenen Rechtsfrage". Die sozialversicherungsrechtliche Einordnung von ehrenamtlich Tätigen sei "umstritten". Es seien jene beiden Musterverfahren verabredet worden, die "noch anhängig" seien.