Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 45 Minuten
  • Nikkei 225

    29.586,58
    +47,88 (+0,16%)
     
  • Dow Jones 30

    33.677,27
    -68,13 (-0,20%)
     
  • BTC-EUR

    52.920,46
    +2.127,26 (+4,19%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.359,48
    +65,49 (+5,06%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.996,10
    +146,10 (+1,05%)
     
  • S&P 500

    4.141,59
    +13,60 (+0,33%)
     

Devisen: Eurokurs erholt sich etwas

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> ist am Mittwoch gestiegen und hat sich damit etwas von seinen Kursverlusten der vergangen Tage erholt. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1743 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Morgen mit 1,1704 Dollar auf den niedrigsten Stand seit Anfang November gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1725 (Dienstag: 1,1741) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8529 (0,8517) Euro.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem der Euro zuvor von einer Dollar-Stärke belastet worden war. Der Dollar wird seit einiger Zeit durch gute Wachstumsaussichten für die Vereinigten Staaten getrieben. Hintergrund sind das billionenschwere Konjunkturpaket der US-Regierung und zügige Corona-Impfungen in den USA. Der Euro wird aber seit längerem auch durch die stockende Impfkampagne in vielen Ländern der Eurozone unter Druck gesetzt.

Inflationsdaten aus der Eurozone fielen etwas schwächer aus als erwartet. Im März stiegen die Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, wohingegen Analysten im Schnitt 1,4 Prozent erwartet hatten. Im Februar hatte die Inflationsrate nur 0,9 Prozent betragen. Experten gehen davon aus, dass sich der Preisauftrieb in der Eurozone in den kommenden Monaten weiter verstärken könnte, was aber keine Änderung der Geldpolitik der EZB zur Folge haben dürfte.

Am Nachmittag erhielt der Euro etwas Auftrieb durch enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA. Im Februar hatte es einen Rückschlag bei Verkaufszahlen auf dem amerikanischen Immobilienmarkt gegeben, der deutlich stärker ausfiel als Analysten erwartet hatten. Zuvor war bekannt geworden, dass sich der Stellenaufbau in der US-Wirtschaft im März kräftig beschleunigt hatte. Dies war aber am Devisenmarkt erwartet worden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85209 (0,85378) britische Pfund, 129,91 (129,48) japanische Yen und 1,1070 (1,1057) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1703 Dollar gehandelt. Das waren etwa 18 Dollar mehr als am Vortag.