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Devisen: Euro vor US-Jobbericht bei 1,17 US-Dollar

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Freitag leicht nachgegeben. Nach deutlichen Abschlägen in den ersten Handelsstunden konnte die Gemeinschaftswährung die Verluste jedoch wieder etwas eingrenzen. Am Mittag wurde der Euro mit 1,1705 US-Dollar gehandelt, zuvor war er unter die Marke von 1,17 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,1752 Dollar festgesetzt.

Die Nachricht, dass sich US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania mit dem Coronavirus angesteckt haben, sorgte bei der Weltreservewährung Dollar zunächst für Nachfrage. Dies belastete im Gegenzug den Euro. Der Effekt ließ jedoch im Verlauf des Vormittags nach.

"Die Erkrankung kommt für den US-Präsidenten zu einer denkbar ungünstigen Zeit", kommentierte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. Gerade im Schlussspurt des Wahlkampfs sei die volle Energie des Kandidaten gefordert. Analysten der Commerzbank machten die Folgen für den Wahlkampf von der Schwere von Trumps Erkrankung abhängig. "Wenn Trump nicht ernsthaft erkrankt, könnte ihm das sogar zum Vorteil gereichen, ähnlich wie der brasilianische Präsident Bolsonaro."

Berichte über ein geplantes Gespräch zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem britischen Premier Boris Johnson sorgten für Bewegung beim Pfund, die britische Währung legte zu. Mit dem Gespräch wird die Hoffnung verbunden, dass Bewegung in die feststeckenden Brexit-Gespräche kommt.

An Konjunkturdaten stellt der US-Arbeitsmarktbericht für den Monat September am Freitagnachmittag den Höhepunkt dar. Es wird mit einem etwas schwächeren Stellenaufbau gerechnet als im Vormonat, allerdings auch mit einer sinkenden Arbeitslosenquote. Die Corona-Krise hat den amerikanischen Arbeitsmarkt stark mitgenommen. Trotz einer zwischenzeitlichen Erholung sind immer noch viele Millionen Menschen mehr arbeitslos als vor der Krise.