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Devisen: Euro weiter schwach

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat sich am Donnerstag im späten US-Devisenhandel kaum noch bewegt. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,0974 US-Dollar. Im Tagestief von 1,0965 Dollar war sie auf den niedrigsten Stand seit etwa vier Monaten gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1003 (Mittwoch: 1,1023) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9088 (0,9072) Euro.

Die Kursverluste des Euro gingen einher mit einer breit angelegten Stärke des US-Dollar. Marktbeobachter taten sich schwer, einen konkreten Grund dafür zu benennen. Leichte Unterstützung erhielt der Dollar durch robuste Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Die Zahlen sind ein gutes Omen für den am Freitag anstehenden Monatsbericht der US-Regierung. Der Jobmarkt zählt seit längerem zu den Stärken der amerikanischen Wirtschaft.

Ansonsten war von einem eher ruhigen Umfeld und einer insgesamt guten Stimmung an den Finanzmärkten die Rede. Positiv aufgenommen wurde die Ankündigung Chinas, Strafzölle auf US-amerikanische Einfuhren im Wert von 75 Milliarden Dollar zu halbieren. Der Schritt soll zeitgleich mit einer Verringerung amerikanischer Strafzölle auf chinesische Waren erfolgen. Dieses Vorgehen ist Teil des Abkommens zur Beruhigung des Handelsstreits zwischen den beiden Wirtschaftsmächten.