Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.669,29
    +154,75 (+1,00%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.109,10
    +50,05 (+1,23%)
     
  • Dow Jones 30

    35.061,55
    +238,20 (+0,68%)
     
  • Gold

    1.802,10
    -3,30 (-0,18%)
     
  • EUR/USD

    1,1770
    -0,0003 (-0,02%)
     
  • BTC-EUR

    28.867,64
    +96,09 (+0,33%)
     
  • CMC Crypto 200

    786,33
    -7,40 (-0,93%)
     
  • Öl (Brent)

    72,17
    +0,26 (+0,36%)
     
  • MDAX

    35.163,22
    +319,25 (+0,92%)
     
  • TecDAX

    3.668,39
    +19,87 (+0,54%)
     
  • SDAX

    16.349,95
    +140,56 (+0,87%)
     
  • Nikkei 225

    27.548,00
    +159,80 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    7.027,58
    +59,28 (+0,85%)
     
  • CAC 40

    6.568,82
    +87,23 (+1,35%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.836,99
    +152,39 (+1,04%)
     

Devisen: Euro notiert knapp unter 1,19 US-Dollar

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EU0009652759> hat am Mittwoch an seine jüngsten Verluste angeknüpft. Die Gemeinschaftswährung pendelte im frühen Handel zunächst um die Marke von 1,19 US-Dollar und geriet dann wieder ein wenig stärker unter Druck. Zuletzt notierte der Euro bei 1,8887 Dollar und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1888 (Montag: 1,1910) Dollar festgesetzt.

Die Verunsicherung der Anleger wegen der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus ist weiterhin spürbar. Nur für kurze Beruhigung sorgte die Nachricht vom Dienstag, wonach der Moderna-Impfstoff <US60770K1079> nach Unternehmensangaben auch eine Immunantwort gegen die zuerst in Indien aufgetretene Delta-Variante anregt.

An diesem Mittwoch konzentrierten sich die Anleger am Devisenmarkt insbesondere auf die Preisentwicklung in der Eurozone. So treibt in Frankreich ein kräftiger Anstieg der Energiepreise die Inflation weiter an. In Italien stiegen die Lebenshaltungskosten im Juni auf den höchsten Stand seit 2018.

In der Eurozone aber sank die Inflationsrate im Juni leicht. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise wie erwartet um 1,9 Prozent zu. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Zuletzt hatten Mitglieder der Notenbank mehrfach deutlich gemacht, dass bei einem Überschreiten der Zielmarke vorerst keine geldpolitischen Reaktionen zu erwarten seien.

Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, sprach von einer "Ruhe vor dem Sturm". Der Teuerungsanstieg sei noch nicht beendet. Die vorübergehende Mehrwertsteuerreduktion in Deutschland im zweiten Halbjahr 2020 schlägt sich Gitzel zufolge ab der Jahresmitte deutlich in der Teuerungsrate des gemeinsamen Währungsraums nieder. Dieser Effekt allerdings laufe zum 1. Januar 2022 aus. Im kommenden Jahr sei der Inflationsspuk dann wohl vorbei.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.