Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 37 Minuten
  • Nikkei 225

    38.878,11
    +261,01 (+0,68%)
     
  • Dow Jones 30

    39.671,04
    -201,95 (-0,51%)
     
  • Bitcoin EUR

    64.224,89
    -693,70 (-1,07%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.512,51
    -13,91 (-0,91%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.801,54
    -31,08 (-0,18%)
     
  • S&P 500

    5.307,01
    -14,40 (-0,27%)
     

Devisen: Euro legt zum Wochenstart leicht zu

FRANKFURT (dpa-AFX) -Der Euro EU0009652759 hat am Montag leichte Kursgewinne verzeichnet. Bis zum Mittag stieg die Gemeinschaftswährung auf 1,1040 US-Dollar. Sie kostete damit etwas mehr als vor dem Wochenende und in etwa so viel wie am Montagmorgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag etwas tiefer auf 1,1014 Dollar festgesetzt.

Am Markt war die Rede von einem ruhigen Handel mit wenig entscheidenden Impulsen. Auftrieb erhielt der Euro durch die insgesamt stabile bis leicht freundliche Marktstimmung. Davon profitierten auch der australische und der neuseeländische Dollar. Die beiden Währungen bewegen sich häufig im Gleichklang mit der Stimmung an den Finanzmärkten.

Enttäuschende Produktionsdaten aus der deutschen Industrie belasteten den Euro nicht. Die Gesamtherstellung gab im März deutlich nach. Über das gesamte erste Quartal betrachtet, ergibt sich dagegen ein deutlicher Zuwachs. "Die Stimmung in den Unternehmen hat sich zuletzt weiter verbessert, was für eine konjunkturelle Erholung im weiteren Verlauf des Jahres 2023 spricht", kommentierte das Bundeswirtschaftsministerium.

Etwas anders bewerteten die Volkswirte der Commerzbank die Situation. "Wegen der zuletzt schwächeren Nachfrage ist für die kommenden Monate mit einem weiteren Rückgang der Produktion zu rechnen", erklärte Konjunkturexperte Ralph Solveen. "Statt der von vielen erwarteten Erholung der Konjunktur droht in der zweiten Jahreshälfte eher eine milde Rezession."

Schwach fiel auch die Konjunkturumfrage des Frankfurter Sentix-Instituts aus. Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum verschlechterte sich im Mai nach einer Verbesserung im Vormonat. Der aktuelle Rückgang wische einen Großteil der Entspannungssignale aus den vergangenen Monaten beiseite, kommentierte Sentix die Entwicklung. Nicht nur der Euroraum, auch die deutsche Wirtschaft werde von einer "signifikanten Frühjahrsmüdigkeit" geplagt, erläuterte das Institut.