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Devisen: Euro gibt nach - Renditeansteig in den USA belastet

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs <EU0009652759> ist am Montag wieder unter Druck geraten. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Freitag noch bis auf 1,1365 US-Dollar geklettert war, kam es am Morgen nun zu einer Gegenbewegung. Der Euro wurde zuletzt zu 1,1322 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1298 (Donnerstag: 1,1315) Dollar festgesetzt.

Am Freitag hatte ein durchwachsener US-Arbeitsmarktbericht für Dezember den Dollar im späten Handel noch belastet. Die Anleger am Devisenmarkt konzentrierten sich insbesondere auf die schwache Beschäftigungsentwicklung. Zu Wochenbeginn jedoch richtete sich der Fokus verstärkt auf den vergleichsweise starken Anstieg der Löhne, der die US-Notenbank zu einer strafferen Geldpolitik ermutigen könnte. Diese Aussicht spiegelt sich auch im jüngsten Renditeanstieg in den USA wider, der Geldströme in die Vereinigten Staaten lenken kann und so den Dollar im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen attraktiver erscheinen lässt.

Zu Wochenbeginn nun steht am Vormittag die Veröffentlichung der Arbeitslosenquote für den Euroraum im November im Fokus. Diese dürfte Experten zufolge leicht zurückgegangen sein.

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