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Devisen: Euro gibt leicht nach

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat sich zu Wochenbeginn trotz leichter Verluste über der Marke von 1,20 US-Dollar gehalten. Am Montagvormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2025 Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1983 Dollar festgelegt.

Leicht belastet wurde der Euro durch den stärker werdenden US-Dollar. In den vergangenen Wochen hat die amerikanische Währung deutlich an Wert gewonnen, der Euro hat hingegen nachgegeben. Fachleute führen die Entwicklung auf günstigere Wachstumsaussichten für die USA zurück. In Europa belastet vor allem die schleppend verlaufende Corona-Impfkampagne.

Zu diesem Ergebnis kommt auch die jüngste Stimmungsumfrage des Analyseinstituts Sentix. Im Februar fällt das Konjunkturbarometer, das auf einer Umfrage unter Anlegern basiert, spürbar zurück. Sentix erklärt den Rückschlag mit der im Vergleich zu anderen Wirtschaftsräumen langsameren Impfgeschwindigkeit. Die europäische Wirtschaft verliere den Anschluss an die übrigen Weltregionen.

Produktionsdaten aus der deutschen Industrie fielen eher unspektakulär aus. Im Dezember stagnierte die Gesamtherstellung gegenüber dem Vormonat. Im Gesamtjahr 2020 ging die Produktion wegen der Virus-Krise deutlich um 8,5 Prozent zurück.

Aus den USA werden zu Wochenbeginn keine entscheidenden Wirtschaftsdaten erwartet. Am Abend äußert sich in Europa EZB-Präsidentin Christine Lagarde.