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Devisen: Euro gibt in Datenflut leicht nach

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Freitag in einer Flut an Konjunkturdaten leicht nachgegeben. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1655 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag noch deutlich niedriger auf 1,1593 Dollar festgesetzt.

Trotz der leichten Verluste bewegt sich der Euro in der Nähe seines am Vortag erreichten einmonatigen Höchststandes. Auftrieb kam zuletzt durch Äußerungen aus der EZB. Notenbankpräsidentin Christine Lagarde war es am Donnerstag nach der Zinssitzung nicht gelungen, den Inflations- und Zinserwartungen an den Finanzmärkten entgegenzutreten. "Der Markt glaubt schlicht und ergreifend nicht an den sich deutlich abschwächenden Inflationstrend, welchen die EZB prognostiziert", erklärte Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen.

Neue Inflationsdaten fielen am Freitag deutlich höher aus als erwartet. Im Oktober kletterte die Teuerungsrate im Euroraum nach Angaben des Statistikamts Eurostat auf 4,1 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2008. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Zugleich ist die Eurozone im dritten Quartal etwas stärker gewachsen als erwartet. Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch Frankreich und Italien, während das Wachstum in Deutschland und Spanien unterdurchschnittlich ausfiel.

In den USA stehen am Nachmittag einige Konjunkturdaten auf dem Programm. Erwartet wird etwa der von der US-Notenbank Fed bevorzugte Inflationsindikator PCE. Daneben werden Zahlen zur Konsumstimmung und ein regionaler Industrieindikator aus Chicago veröffentlicht.

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