Deutsche Märkte schließen in 8 Stunden 24 Minuten
  • DAX

    15.589,23
    +132,84 (+0,86%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.122,43
    +46,49 (+1,14%)
     
  • Dow Jones 30

    34.196,82
    +322,58 (+0,95%)
     
  • Gold

    1.779,30
    +2,60 (+0,15%)
     
  • EUR/USD

    1,1953
    +0,0019 (+0,16%)
     
  • BTC-EUR

    28.684,25
    +861,17 (+3,10%)
     
  • CMC Crypto 200

    824,22
    +37,60 (+4,78%)
     
  • Öl (Brent)

    73,28
    -0,02 (-0,03%)
     
  • MDAX

    34.343,84
    +444,03 (+1,31%)
     
  • TecDAX

    3.536,81
    +58,11 (+1,67%)
     
  • SDAX

    15.922,73
    +4,49 (+0,03%)
     
  • Nikkei 225

    29.066,18
    +190,95 (+0,66%)
     
  • FTSE 100

    7.109,97
    0,00 (0,00%)
     
  • CAC 40

    6.631,15
    +80,08 (+1,22%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.369,71
    +97,98 (+0,69%)
     

Devisen: Euro fällt wieder auf 1,22 US-Dollar

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Mittwoch nach anfänglichen Kursgewinnen nachgegeben. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung fiel am Mittag bis auf 1,2201 US-Dollar. Mit 1,2245 Dollar hatte er am Vormittag noch den höchsten Stand seit Ende Februar markiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,2222 Dollar festgesetzt.

Händler verwiesen auf deutliche Kursverluste an den europäischen Aktienmärkten, die auch den Euro belasteten. Zudem sei der Euro zuletzt deutlich gestiegen und daher eine Gegenbewegung nicht ungewöhnlich.

Der Euro profitiert schon seit einigen Wochen von der Aussicht auf eine konjunkturelle Besserung. Rückenwind kommt vor allem von der mittlerweile zügig verlaufenden Corona-Impfkampagne. Der Dollar dagegen wird durch zuletzt schwächere Konjunkturdaten belastet. Zudem will die US-Notenbank Fed nach wie vor nicht auf den steigenden Inflationsdruck reagieren, was die Realzinsen drückt und den Dollar zusätzlich belastet.

Die Geldpolitik steht auch am Abend in den USA im Fokus. Die US-Notenbank Fed veröffentlicht ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung. Analysten und Anleger dürften die Mitschrift nach Hinweisen durchforsten, ob die Notenbank mit Blick auf die steigende Inflation etwas an ihrer entspannten Haltung ändern könnte.

"Zumindest solange die Arbeitslosenquote hoch und der Lohndruck gedämpft bleibt, würde ich nicht darauf hoffen, dass die Notenbank ihre Rhetorik in Bezug auf die Inflation ändert", kommentierte Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Anleger die auf einen steigenden Dollar setzten, müssten sich somit vorerst weiter in Geduld üben.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.