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Devisen: Euro über 1,08 US-Dollar - Yen erholt nach Rutsch auf Tief seit 1990

FRANKFURT (dpa-AFX) -Der Kurs des Euro EU0009652759 hat sich zur Wochenmitte zunächst kaum verändert. Am Mittwochmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0832 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,0855 Dollar festgesetzt.

Am Morgen hatten Daten zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone im März positive Signale gesendet. Der Economic Sentiment Indicator stieg laut Europäischer Kommission im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf 96,3 Zähler. In fast allen wichtigen Sektoren verbesserte sich die Stimmung, außer in der Bauwirtschaft.

Der Yen verzeichnete unterdessen Kursgewinne gegenüber dem Dollar, nachdem Japans Finanzminister Shunichi Suzuki seine Handlungsbereitschaft im Kampf gegen die starke Abwertung der Landeswährung betont hatte. Die japanische Währung stieg auf den höchsten Stand des Tages und stabilisierte sich bei 151,04 Yen für einen Dollar. Der Yen hatte zuvor seinen tiefsten Stand gegenüber dem Dollar seit 1990 erreicht und so zu Spekulationen über mögliche Interventionen geführt.

Fachleute erklären die Schwäche des Yen vor allem mit der Erwartung, dass die Geldpolitik der japanischen Notenbank Bank of Japan (BoJ) auf absehbare Zeit locker bleiben wird. In diese Richtung hatte sich unlängst auch ein ranghoher Notenbanker geäußert.

Die schwedische Nationalbank Riksbank öffnete unterdessen am Morgen die Tür für eine mögliche Zinssenkung. Sie stellte für Mai eine Lockerung der Geldpolitik in Aussicht und gab damit der von einer Rezession geplagten schwedischen Wirtschaft Hoffnung. Die schwedische Krone schwächte sich nach der Entscheidung ab.