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Deutz erhöht Ergebnisprognose - Trennung von Bootsmotoren

KÖLN (dpa-AFX) -Der Motorenbauer Deutz DE0006305006 erwartet nach einem Ergebniszuwachs im dritten Quartal für 2023 eine stärkere Profitabilität als bisher in Aussicht gestellt. So soll die bereinigte Ergebnismarge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) im laufenden Jahr 5,3 bis 5,8 Prozent erreichen, teilte das im SDax DE0009653386 notierte Unternehmen am Donnerstag in Köln mit. Bislang hatte Deutz hier rund 5,0 Prozent avisiert. Nach neun Monaten konnte der Antriebshersteller 6,0 Prozent erreichen, ein Plus von 1,3 Prozentpunkten. Dabei profitiert Deutz von einer besseren Entwicklung im klassischen Antriebsgeschäft sowie Preiserhöhungen. Die Umsatzprognose von rund 2,1 Milliarden Euro ließ das Unternehmen unangetastet.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz um elf Prozent auf 516,5 Millionen Euro, wie Deutz weiter mitteilte. Das bereinigte Ebit legte um knapp 30 Prozent auf 30,2 Millionen Euro zu, die entsprechende Marge legte um 0,8 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent zu. Unter dem Strich verdiente Deutz mit 21,6 Millionen Euro gut 26 Prozent mehr. Der Absatz ging hingegen um 4,8 Prozent auf 57 722 Motoren zurück. Das lag an der Tochter Torqeedo, die auf elektrische Bootsmotoren spezialisiert ist und deren Absatz um mehr als 40 Prozent einbrach.

Deutz hat sich entschlossen, das Geschäft zu verkaufen. Das Unternehmen befinde sich derzeit in fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen mit mehreren Interessenten, hieß es. Ein Abschluss der Transaktion werde im nächsten Jahr erwartet. Im grünen Segment konnte Deutz außerdem einen Erfolg im Wasserstoffgeschäft verbuchen: Das Unternehmen erhielt seinen ersten Serienauftrag über 100 wasserstoffbetriebene Stromerzeugungsaggregate aus China.