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Deutschlands Maschinenbauer wollen wichtiges US-Geschäft ausbauen

FRANKFURT/WASHINGTON (dpa-AFX) - Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauer planen weitere Investitionen in ihrem größten Einzel-Exportmarkts USA. In einer Umfrage des Branchenverbandes VDMA gaben drei Viertel der etwa 350 befragten Unternehmen an, dass sie ihre Geschäftsaktivitäten in den Vereinigten Staaten in diesem und im kommenden Jahr ausbauen wollen. Rund zwei Drittel von ihnen (64 Prozent) wollen nach Angaben des Verbandes vom Donnerstag den eigenen Service und Vertrieb stärken, 37 Prozent planen eine Erweiterung ihrer Produktion, 18 Prozent wollen auch Konstruktion und Entwicklung in den USA ausbauen.

"Die Vereinigten Staaten sind seit langem ein Markt mit enorm hoher Bedeutung für Maschinenbauer aus Deutschland und Europa. Sowohl die Größe des Marktes und die Wachstumsperspektiven als auch die zunehmenden geopolitischen Spannungen machen es attraktiv, direkt vor Ort vertreten zu sein", ließ der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Karl Haeusgen, aus Anlass von Gesprächen mit US-Abgeordneten und Entscheidungsträgern der US-Regierung in Washington mitteilen.

Bei jedem fünften von gut 300 Unternehmen trägt das US-Geschäft eigenen Angaben zufolge mindestens 20 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Jeweils mehr als 80 Prozent der Unternehmen erwarten in diesem und im nächsten Jahr nominal steigende Erlöse im US-Geschäft.