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Deutschland will Kampf gegen Verschmutzung der Meere vorantreiben

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Deutschland will den Kampf gegen die weltweite Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll vorantreiben. Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth unterstrich am Mittwoch, Deutschland wolle dabei eine Führungsrolle einnehmen. "Wir müssen handeln", sagte Flasbarth bei einer digitalen Konferenz mit Umweltministern aus Ghana und Ecuador.

Das Ziel sei ein weltweites Abkommen über die UN. Mögliche Details sollen im Herbst auf einer Ministerkonferenz erörtert werden. Flasbarth machte deutlich, auf dem Weg zu einem Abkommen komme es vor allem auf Länder wie die USA und China an.

Laut Umweltministerium gibt es in mehr als 120 Ländern Gesetze, die die Verwendung von Einwegkunststoffen regeln oder verbieten. Dennoch werde sich "Plastikfluss" in die Ozeane Schätzungen zufolge bis 2040 voraussichtlich fast verdreifachen. Jedes Jahr landeten bis zu 12 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen. Der Müll in den Meeren verwüste nicht nur die Ökosysteme, sondern sei auch eine Gefahr für die menschliche Gesundheit.