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Deutschland unterstützt Initiative für schnelle EU-Eingreiftruppe

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Deutschland und rund ein Dutzend andere Staaten haben sich für die Einrichtung einer schnellen militärischen Eingreiftruppe der EU ausgesprochen. Erste Überlegungen sehen vor, eine rund 5000 Soldaten starke Einheit zu schaffen, die innerhalb kurzer Zeit in Krisenländer verlegt werden kann, wie Diplomaten am Donnerstag am Rande eines Treffens der EU-Verteidigungsminister bestätigten. Die schnelle Eingreiftruppe könnte demnach zum Beispiel eingesetzt werden, wenn Regierungen von befreundeten Staaten um Unterstützung im Kampf gegen Terroristengruppen bitten.

Die bereits existierenden, aber bislang noch nie eingesetzten Krisenreaktionskräfte EU werden den Angaben zufolge im Idealfall in die neue Einheit integriert. Sie bestehen aus zwei sogenannten Battlegroups mit im Kern jeweils rund 1500 Soldaten, die wechselnd von unterschiedlichen EU-Staaten zur Verfügung gestellt werden. Deutschland hatte in den vergangenen drei Quartalen eine der beiden Battlegroups geführt. Die Bundeswehr stellte dafür rund 2500 Soldaten unter anderem der Division Schnelle Kräfte.

In EU-Kreisen wurde unterdessen davor gewarnt, mit einer schnellen Umsetzung der von Frankreich angestoßenen Initiative zu rechnen. Demnach sind noch zahlreiche Fragen offen und das Papier mit dem Vorschlag für die neue Truppe wurde auch nur von lediglich 14 der 27 EU-Staaten unterzeichnet.

Zu denen, die das nicht getan haben, zählen beispielspielsweise Polen und die baltischen Staaten, die in Militär- und Verteidigungsfragen vor allem auf die Nato setzen. Mit dabei sind hingegen neben dem Initiator Frankreich und Deutschland die Länder Österreich, Belgien Zypern, Tschechien, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Slowenien und Spanien.