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Deutschland: Umsatz im Einzelhandel fällt vierten Monat im Folge

WIESBADEN (dpa-AFX) -Den deutschen Einzelhändlern macht weiter die Kaufzurückhaltung der Menschen vor dem Hintergrund einer hohen Inflation zu schaffen. Bereinigt um Preiserhöhungen (real) seien die Umsätze im September um 0,8 Prozent im Monatsvergleich gefallen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Es war der vierte Umsatzdämpfer in Folge. Analysten wurden von der weiter schwachen Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet.

Einschließlich Preiserhöhungen (nominal) hatten die Händler 0,7 Prozent weniger in der Kasse als im Monat zuvor. Im Jahresvergleich gingen die Umsätze weiter zurück. Hier meldete das Bundesamt für September einen Rückgang um real 4,3 Prozent und nominal um 0,6 Prozent. Die Differenz spiegle das deutlich gestiegene Preisniveau im Einzelhandel wider.

Der Lebensmittelhandel hat sich allerdings besser entwickelt. Hier stieg der Umsatz laut Bundesamt im September gegenüber dem Vormonat real um 2,2 Prozent und nominal um 2,6 Prozent. Die hohe Inflation ist seit Monaten eine Belastung für Verbraucher. Zuletzt hatte sich die Teuerung aber wieder abgeschwächt, und die Inflationsrate war im Oktober auf 3,8 Prozent gefallen.