Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.490,17
    -161,58 (-1,03%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.130,84
    -39,03 (-0,94%)
     
  • Dow Jones 30

    34.584,88
    -166,44 (-0,48%)
     
  • Gold

    1.753,90
    -2,80 (-0,16%)
     
  • EUR/USD

    1,1732
    -0,0040 (-0,34%)
     
  • BTC-EUR

    40.916,23
    -784,68 (-1,88%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.193,48
    -32,05 (-2,62%)
     
  • Öl (Brent)

    71,96
    -0,65 (-0,90%)
     
  • MDAX

    35.292,99
    -264,89 (-0,74%)
     
  • TecDAX

    3.882,56
    -18,41 (-0,47%)
     
  • SDAX

    16.869,53
    -0,82 (-0,00%)
     
  • Nikkei 225

    30.500,05
    +176,71 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    6.963,64
    -63,84 (-0,91%)
     
  • CAC 40

    6.570,19
    -52,40 (-0,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.043,97
    -137,96 (-0,91%)
     

Deutschland: Stärkster Anstieg der Importpreise seit 1981 - Preistreiber Energie

·Lesedauer: 1 Min.

WIESBADEN (dpa-AFX) - Nach Deutschland importierte Güter haben sich erneut stark verteuert. Im Jahresvergleich seien die Einfuhrpreise um 12,9 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Analysten hatten bereits mit einer hohen Jahresrate gerechnet, waren im Schnitt aber nur von einem Zuwachs um 12,6 Prozent ausgegangen.

Eine höhere Vorjahresveränderung hat es laut Bundesamt zuletzt im Oktober 1981 im Rahmen der zweiten Ölpreiskrise gegeben. Bereits im Mai waren die Importpreise im Jahresvergleich stark um 11,8 Prozent gestiegen, nach einem kräftigen Plus von 10,3 Prozent im April.

Einen erneuten Preisanstieg gab es im Juni auch im Monatsvergleich. In dieser Betrachtung verteuerten sich importierte Waren um 1,6 Prozent. Analysten hatten in dieser Betrachtung nur einen Zuwachs um 1,5 Prozent erwartet.

Den starken Preisanstieg im Jahresvergleich führte das Bundesamt vor allem auf die Entwicklung der Energiepreise zurück: "Energieeinfuhren waren im Juni 2021 um 88,5 Prozent teurer als im Juni 2020." Das Bundesamt verwies auf einen Basiseffekt, hervorgerufen durch das außerordentlich niedrige Preisniveau für Energie im Juni 2020. Ohne Energie waren die Importpreise dem Bundesamt zufolge im Juni um 7,2 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

Die Preise für importierte Vorleistungsgüter stiegen im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls kräftig, um 17,1 Prozent, wie es weiter hieß. Gegenüber Juni 2020 verteuerten sich in diesem Bereich vor allem Eisenerze, deren Preise sich fast verdoppelt haben.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.