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Deutschland sieht erste Fortschritte bei Weltbank-Reform

WASHINGTON (dpa-AFX) -Bei der angestrebten Reform der Weltbank hin zu mehr Engagement für den Klimaschutz hat es nach Einschätzung des zuständigen Entwicklungsministeriums erste Fortschritte gegeben. Die Finanzkraft der Entwicklungsbank solle in den nächsten zehn Jahren um 15 Prozent oder 50 Milliarden Dollar erhöht werden, hieß es am Mittwoch (Ortszeit) bei der Weltbank-Frühjahrstagung in Washington. Dafür werde die Bank das Verhältnis von Eigenkapital zu Krediten senken. Für den Herbst seien weitere substanzielle Reformschritte geplant.

Die deutsche Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hatte die Reform zusammen mit der amerikanischen Finanzministerin Janet Yellen angestoßen. Ziel ist, dass die Bank Entwicklungsländer besser bei Investitionen in den Klimaschutz unterstützt. Bisher ist ihre Hauptaufgabe, armen Ländern Geld zu günstigen Konditionen zu leihen, um deren Wirtschaft zu stärken und Armut zu reduzieren.

Aus Sicht von Schulzes Staatssekretär Niels Annen reichen die bisher vereinbarten Reformschritte noch nicht aus. "Denn für den nötigen sozial-ökologischen Umbau der Weltwirtschaft braucht die Welt eine echte Transformationsbank auf der Höhe der Zeit", sagte Annen in Washington. Die Weltbank müsse spürbare Anreize für Regierungen setzen, die in den Klimaschutz und in die Bekämpfung anderer globaler Herausforderungen investierten. Die Bekämpfung der Armut auf der Welt bleibe weiterhin Ziel - "aber wer erfolgreich Armut bekämpfen will, muss dabei heute Klimawandel, Pandemien und andere globale Krisen mitdenken".