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Deutschland: Exporte brechen in Corona-Krise deutlich stärker ein als erwartet

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die deutschen Ausfuhren sind im März belastet durch die Corona-Krise deutlich stärker eingebrochen als erwartet. Die Exporte seien im Monatsvergleich um 11,8 Prozent gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Dies ist der stärkste monatliche Rückgang seit Beginn der Erhebung im August 1990. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang um 5,0 Prozent gerechnet.

Die Einfuhren fielen im März um 5,1 Prozent zum Vormonat. Hier war ein Rückgang von 4,0 Prozent prognostiziert worden.

Der Überschuss in der Handelsbilanz fiel von 20,6 Milliarden Euro im Vormonat auf 17,4 Milliarden Euro. Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf 18,8 Milliarden erwartet. Der Überschuss in der Leistungsbilanz stieg auf 24,4 Milliarden Euro.